Wartet sehnsüchtig auf seine Arbeitserlaubnis für Brasilien: Ex-Hertha-Star Salomon Kalou.  Foto:  Instagram

Noch wurde Salomon Kalou bei Botafogo FR nicht offiziell vorgestellt. Doch für Schlagzeilen in Brasilien sorgt Herthas Ex-Stürmer, der nach sechs blau-weißen Jahren ein neues Abenteuer am Zuckerhut sucht, bereits vor seinem ersten Spiel – mal wieder per Internet-Video.

Auf seinem Instagram-Profil teilte Kalou ein Video, das ein Botafogo-Fan beim sozialen Netzwerk TikTok veröffentlichte. Der Nutzer „BRFZePequeno“ machte sich ein Spaß, erstellte ein fiktives Gespräch zwischen Kalou und Botafogo-Star Keisuke Honda (34). Der Inhalt ist pikant: Kalou und der Japaner vereinbaren einen gemeinsamen Streifzug durch Vila Mimosa, eines der berüchtigten Rotlichtviertel im Norden Rios.

Bereits im Frühjahr sorgte Kalou für Aufregung, als er während der Corona-Zwangspause live aus der Hertha-Kabine filmte, dabei alle Hygiene- und Abstandsregeln missachtete und deswegen für den Rest der Saison suspendiert wurde. Bei seiner Verabschiedung nach Ablauf der Spielzeit fehlte Kalou. 

Das womöglich letzte Kapitel seiner beeindruckenden Karriere will der Champions-League-Sieger von 2012 nun beim Traditionsklub Botafogo schreiben. Den Saisonstart gegen EC Bahia am Sonntag wird er allerdings verpassen. „Ich warte noch auf meine Arbeitserlaubnis und hoffe, Freitag nach Brasilien reisen zu können“, erklärt Kalou dem KURIER.

Passt farblich gut zusammen: Kalou trainiert in Brasilien-Trikot und Hertha-Hose. 
Foto:  Instagram

Dass sein Herz nach wie vor Blau-Weiß schlägt, zeigt er, na klar, im Internet. Um bei seinem Debüt für Botafogo topfit zu sein, feilt Kalou an seiner Fitness – im Brasilien-Trikot von Ex-Chelsea-Kamerad David Luiz und mit Hertha-Hose.

Und ein Vorteil hatte der Wartezustand auch: Am Mittwoch konnte er seinen 35. Geburtstag noch in Berlin feiern – und bekam wohl Besuch von den Ex-Kollegen. Kalou-Kumpel Ondrej Duda, der nach seiner Rückkehr (fast) keinen Gedanken an Ex-Trainer Jürgen Klinsmann verschwendet: „Ich habe ihm schon gratuliert und hoffe, ihm noch Tschüss sagen zu können.“