Ist wieder mittendrin statt außen vor: Hertha-Verteidiger Jordan Torunarigha kehrte ins Teamtraining zurück. Foto: City-Press

Das hilft gegen die Katerstimmung! Bruno Labbadia (54) stehen nach dem 2:5 gegen den BVB für das nächste schwere Spiel in Leverkusen (Sonntag, 15.30 Uhr) wieder mehr Spieler zur Verfügung. Besonders froh macht Herthas Cheftrainer die Rückkehr von Jordan Torunarigha (23).

„Jordan hat heute mittrainiert. Das war sehr erfreulich. Er hat keine Probleme mehr“, berichtet Labbadia.

Zur Erinnerung: Herthas Eigengewächs war unter Labbadia an den ersten beiden Spieltagen gesetzt, zog sich aber Ende September eine Sprunggelenksverletzung zu. Weil er sich danach auch noch mit dem Coronavirus infizierte (ohne Symptome), musste er 14 Tage in die häusliche Isolation.

Blitz-Comeback möglich

Jetzt kämpfte sich der Verteidiger im Rekordtempo zurück – und imponierte seinem Trainer: „Er hat im individuellen Training richtig reingehauen. Das hat sich gelohnt“, freut sich Labbadia.

So sehr, dass er nun schon wieder voll im Training mitmischen konnte. Und sogar für das Leverkusen-Spiel eine Option sein könnte: „Das ist noch schwer zu beantworten. Ich bin froh, dass er nichts mehr spürt. Wir wollen ihn langsam ranführen, damit er wieder eine Top-Option wird“, sagt Labbadia. Ein Blitz-Comeback nach nur einer Woche Training sei aber möglich: „Wenn wir das Gefühl haben, dass er so weit ist, nehmen wir ihn sofort dazu.“

Ganz sicher wieder eine Option ist auch Mittelfeldmann Lucas Tousart (23), der gegen den BVB noch geschont wurde, aber ab Mittwoch ins Teamtraining einsteigen soll. Labbadia: „Bei ihm sieht es gut aus.“

Fest eingeplant für das Duell mit der Werkself sind auch Ballverteiler Matteo Guendouzi (Prellung) und Zauberfuß Matheus Cunha (Leistenprobleme). Aus Vorsicht war das Duo am Dienstag noch nicht Teil der Trainingsgruppe, trainierte individuell.