Wenn er beim FC Everton in der Premier League gefragt war, war er zur Stelle: Jonjoe Kenny (l.) nimmt Burnleys Maxwel Cornet den Ball ab. Foto: AFP/Lindsey Parnaby

Manager Fredi Bobic stellt Hertha BSC neu auf und rollt dabei das Feld von hinten auf. Nach Kroaten-Kante Filip Uremovic (25, ablösefrei von Rubin Kasan) für die Innenverteidigung ist der nächste Neue da: Jonjoe Kenny.

Der 25-Jährige kommt vom FC Everton und ist einer für die rechte Abwehrseite, auf der Peter Pekarik (35) gerade seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat. Bis Montagmittag hatte Hertha den Transfer noch nicht offiziell bestätigt, aus England wurde er aber schon als fix vermeldet.

Jonjoe Kenny kommt ablösefrei

Wer sich jetzt fragt ,Kenny? Kenn i den denn nicht?’, der liegt richtig. 2019/20 verteidigte der Engländer in 34 Pflichtspielen auf Leihbasis für Schalke 04 (zwei Tore, drei Assists). Vorteil: Kenny kennt also die Bundesliga und kommt ablösefrei.

Allerdings spielte er in der abgelaufenen Saison bei Everton nur eine Nebenrolle (15 Premier-League-Einsätze), war im Jahr davor an Celtic Glasgow verliehen.

Sein großes Vorbild ist Philipp Lahm

Bei Hertha will Kenny, der mal Philipp Lahm als sein großes Vorbild bezeichnete, die Karriere endlich in die Spur bringen, in der sie im Nachwuchs schon war. Mit Englands U17 wurde er 2014 Europameister, holte mit der U20 dann 2017 sogar den WM-Pokal.

Den Schritt zurück nach Deutschland hatte der Rechtsfuß schon eine ganze Weile im Visier, sagte schon im Frühjahr: „Ich schätze die Bundesliga und die Spielweise dort sehr und kann mir gut vorstellen, wieder da zu spielen.“ Klar, jetzt sogar bei Hertha ...

Lesen Sie hier mehr von Hertha BSC >>