Herthas Torschütze Suat Serdar (l.) jubelt mit Vorlagengeber Marco Richter nach dem 1:0-Kacken--Tunnel-Tor. Foto: dpa

Erinnern Sie sich noch an den 27. November 2021? Hertha BSC führte im Hinspiel bis zur siebten Minute der Nachspielzeit mit 1:0 gegen den FC Augsburg. Dann köpfte FCA-Stürmer Gregoritsch doch noch den Ausgleich.

Die Blau-Weißen blieben auf Platz 14 kleben. Zwei Tage später war Coach Pal Dardai seinen Job los. Das Glück hatte den Ungarn und auch Hertha seit diesem Tag verlassen. Knapp fünf Monate und zwei Trainer später ist es plötzlich wieder da. Ich glaube es hackt: Hertha hat auch mal Glück.

Nach dem 1:0 im Rückspiel in Augsburg sagte Herthas Cheftrainer Felix Magath: „Das war für uns 90 Minuten Kampf und der Sieg lebensnotwendig. Es war kein unverdienter Sieg, aber ein wichtiger und glücklicher.“ Ein Tor, das man wirklich nicht machen muss, sondern ein Geniestreich von Suat Serdar, der einfach aus dem Bauch heraus genau das Richtige tat.

Nicht alle Fußballgötter gegen Hertha

Einfach mal mit der Hacke zaubern. Klar, bei diesem Treffer zwinkerte Fortuna den Blau-Weißen zu, als dann auch noch FCA-Keeper Rafal Gikiewicz der Ball durch die Beine flutschte.

Und es war nochmal Glück da, als Gregoritsch ein paar Minuten später nur an die Latte köpfte. Auch die fünfminütige Nachspielzeit endete nicht in einer Enttäuschung. Drei Punkte und das Gefühl, dass sich doch noch nicht alle Fußballgötter gegen Hertha verschworen haben.

Hertha nun gegen Stuttgart und Bielefeld

Die Hoffnung lebt wieder, dass der Klassenerhalt noch drin ist. Magath hat nach vier Spielen die Kampfformel und den Teamgeist gefunden.

Spät, aber nicht zu spät. Gegen Stuttgart und in Bielefeld wird sich die Saison wohl entscheiden. Dabei darf Hertha auch noch ein bisschen Glück haben …

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