Lars Windhorst wundert sich über den Gegenwind und bestätigt die Zahlung seiner vorletzten Tranche an Hertha BSC. Imago

Gut Ding will Weile haben! Hertha-Investor Lars Windhorst (44) und auch der Klub bestätigten am Montag eine weitere Überweisung in Höhe von 35 Millionen Euro auf das blau-weiße Konto. Windhorst hat damit seit Sommer 2019 stolze 345 Millionen Euro an Hertha gezahlt. Weitere 29 Millionen Euro sollen noch fließen.

Eigentlich sollten die gesamten 374 Millionen Euro für 66,6 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA – nicht am Verein – bis Ende 2020 fließen. Im vergangenen Herbst einigte man sich dann auf einen neuen Zahlungsplan.

Für Fredi Bobic haben die Windhorst-Millionen keine Priorität

Zuletzt hatte es Irritationen um Windhorsts Zahlungsbereitschaft gegeben. Spekuliert wurde sogar bereits über eine mögliche Pfändung seiner Anteile, weil mehrere Tranchen nicht pünktlich oder nicht in vereinbarter Höhe kamen. Dem Vernehmen nach sollten die letzten zwei Tranchen zum 1. Juli und 15. August überwiesen werden.

Nun bestätigten sowohl Hertha als auch Windhorst den Eingang der vorletzten Überweisung.

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Hertha-Sportchef Fredi Bobic wollte dem Thema am Montag nicht zu viel Bedeutung beimessen. „Mich bewegt das Thema nicht. Ich habe mich wenig darum gekümmert, weil es aktuell nicht meine Priorität ist“, erklärte Bobic im Trainingslager in Neuruppin.

Lars Windhorst bekennt sich erneut zu Hertha BSC

Windhorst erneuerte unterdessen sein Bekenntnis zur Hertha. „Übrigens: Aus Erfahrung weiß ich, dass die nächsten Angriffe nicht lange auf sich warten lassen werden. Aber auch die werden mich nicht von meinem unternehmerischen Weg und dem Einsatz für #Hertha abbringen“, schrieb der 44-Jährige.

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