Herthas Trainer Sandro Schwarz hat viel Spaß bei der Arbeit im Trainingscamp in Kienbaum.
Herthas Trainer Sandro Schwarz hat viel Spaß bei der Arbeit im Trainingscamp in Kienbaum. Imago Images/Räppold/Koch

Raus aus der Großstadthektik, rein in die Idylle im Olympia-Stützpunkt Kienbaum vor den Toren Berlins. Hertha BSC ist seit Montag dort im Trainingslager. Volle Konzentration auf die Saisonvorbereitung. Für den neuen Coach Sandro Schwarz (43) ganz wichtig. Doch noch wichtiger ist, dass endlich Ruhe in den Verein auf Boss-Ebene einkehrt.

Schwarz: „Eine Richtung für alle, das zählt“

Schwarz kam, als die Schlacht um den Präsidentenposten richtig tobte. Nicht einfach für einen Trainer, wenn er gleich mit so einem Unruhe-Komitee empfangen wird. Seit Sonntag ist damit jetzt Schluss. Kay Bernstein ist der neue Boss. Sandro Schwarz: „Ich habe mit Kay Bernstein telefoniert und ihm gratuliert. Ich finde es richtig für den Klub, dass wir den Wahlkampf beenden können und jetzt nach vorne schauen, gemeinsam. Jetzt geht es in eine Richtung für uns alle, und das zählt.“

Genau diese Botschaft gibt Bernstein schon seit Wochen an alle Mitglieder. Schwarz und Bernstein scheinen auf einer Wellenlänge zu liegen. Schwarz ist zwei Jahre älter als Bernstein, dieselbe Generation also. Schwarz sagt dazu mit einem Lächeln: „Richtig, der eine Cheftrainer, der andere Präsident.“

In den nächsten Tagen wird sich Schwarz noch länger mit dem neuen Boss austauschen. Schwarz: „Jetzt konzentrieren wir uns erst mal auf die Arbeit hier. Das ist wichtig.“

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