Herthas Anton Kade, der auch schon bei den Profis trainiert, im Duell mit Augsburgs Daniel Katic. City-Press

Zittertag für Herthas Profis, Freudentag für Herthas Nachwuchs-Team. Die U19 steht im Finale zur Deutschen Meisterschaft. Nach dem 3:1-Hinspielsieg im Halbfinale in Augsburg gewann das Team von Trainer Michael Hartmann das Rückspiel mit 2:0 (1:0) gegen den FCA. Das Endspiel um den Titel ist am 29. Mai gegen Dortmund oder Schalke.

Hartmanns goldenes Händchen

U19-Trainer Michael Hartmann hat die große Chance, sich mit einem Titel von Hertha zu verabschieden. City-Press

Es wird dann das letzte Spiel von Coach Michael Hartmann für die Blau-Weißen. Er wechselt zum FC Bayern München. Es könnte ein bittersüßer Abschied mit einem Titel werden. Hartmann bewies auch im Rückspiel ein goldenes Händchen. Vor acht Tagen musste Teoman Gündüz noch passen, jetzt stand der Mittelfeldspieler wieder in der Startelf und traf bereits nach zwei Minuten mit einem Traumtor aus spitzem Winkel zum 1:0.

Die Fuggerstädter ließen sich davon aber zunächst nicht beeindrucken und spielten munter mit. Mit der Führung ging es für die blau-weißen Jungs in die Kabine. Direkt nach dem Wiederanpfiff folgte das 2:0 (48.). Stürmer Tony Rölke (schon im Hinspiel mit zwei Toren) traf ins Netz. Da gab sich der Nachwuchs vom FCA geschlagen. Augsburgs Kapitän Fabian Wessig sah dazu wegen eines harten Fouls noch die Rote Karte (80.).

Finale gegen den BVB?

Da war der Finaleinzug endgültig perfekt. Hartmann: „Im Finale ist immer alles möglich. Wir haben eine gute Mannschaft, werden uns entsprechend auf dieses Duell vorbereiten und dagegenhalten, egal wer dann kommt.“ Im Endspiel ist der Gegner höchstwahrscheinlich Dortmund (das Hinspiel gegen Schalke gewann Borussias U19 mit 5:1). Sonntag um 11 Uhr ist das Rückspiel für den BVB nur noch Formsache.

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