Blickt sehnsüchtig seinem Comeback entgegen und würde gerne beim Derby beim 1. FC Union dabei sein: Herthas Sami Khedira.  Foto:  Matthias Koch

Sami Khedira hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Ein Berliner Derby kennt der deutsche, italienische und spanische Meister, Champions-League-Sieger und Weltmeister von 2014 dagegen noch nicht. Entsprechend fiebert er dem Prestige-Duell am Ostersonntag – seinem 34. Geburtstag – entgegen.

Khedira will nach dem Muskelfaserriss in der linken Wade, den er sich vor drei Wochen zuzog, unbedingt wieder dabei sein. Hertha-Trainer Pal Dardai würde sich natürlich freuen, dämpft aber die Hoffnung auf eine Rückkehr des Rio-Weltmeisters.

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Dardai dämpft Derby-Hoffnung 

„Er soll fit sein. Und wenn er so weit ist und so trainiert, werden wir es melden, dann können wir über Sami reden, über seinen Status. Aber jetzt ist er für mich ein verletzter Spieler“, erklärte Dardai am Tag nach dem wichtigen 3:0-Sieg gegen Leverkusen.

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Khedira stand nach seinem Wechsel von Juventus Turin bisher viermal auf dem Platz. Obwohl er dabei keine Partie über die volle Distanz bestritt, half der Mittelfeldmann Hertha vor allem mit seiner Erfahrung und Übersicht.

Dardai: „Wir sind alle froh, wenn er wieder da ist. Aber erst mal muss er mit der Mannschaft zusammentrainieren. Er war gestern oder vorgestern erst mal draußen, das kann noch dauern. Am Muskel verletzte Spieler – da kommt bei mir keiner zu früh.“