68 Jahre alt, aber noch immer ein Energiebündel. Felix Magath heizt den Hertha-Profis ein. dpa/Gora

Der Meister seines Psycho-Faches schlägt wieder zu. Herthas Trainer-Guru Felix Magath (68) überrascht vor dem Saisonfinale Sonnabend (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund alle. Während die meisten zittern, dass die Blau-Weißen doch noch auf Relegationsplatz 16 abrutschen, haut Magath einfach mal raus: „Ich freue mich auf die Relegation!“

Hertha-Trainer Magath trickst mit der Relegation

Wie bitte, was? Natürlich wünscht sich Magath, dass die Blau-Weißen in Dortmund den direkten Klassenerhalt schaffen. Das klappt entweder mit einem Punkt oder Konkurrent Stuttgart gewinnt nicht gegen Köln. Doch wenn es tatsächlich zu Platz 16 kommen sollte, will Magath eine Schockstarre bei den Spielern verhindern. Deswegen die Aussage.

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Magath erklärt: „Als ich zu Hertha kam, waren wir auf Platz 17, es war hier eher Resignation und eine Hoffnungslosigkeit. Auf Rang 17 können wir jetzt nicht mehr kommen. Das Minimalziel, den direkten Abstieg zu verhindern, haben wir schon erreicht. Daher sind wir auf einem guten Weg. Und wir können unser Maximalziel mit Platz 15 noch erreichen.“

Magath will mit Hertha in Dortmund punkten

Wenn nicht, müssen die Köpfe der Spieler sofort auf die beiden Relegationsspiele am 19. und 23. Mai eingestellt sein – mit einem positiven Gefühl.

Magath baut da schon mal vor. Das Spiel in Dortmund hat er deswegen aber noch nicht abgehakt und sagt: „Dortmund ist klarer Favorit, aber auch der gewinnt nicht immer. Es gibt Anspannung bei uns, aber die brauchen wir auch. Mit dieser Stimmung und 90 Minuten Kampf können wir in Dortmund etwas erreichen.“

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