Frank Steffel (l.) und Kay Bernstein kandidieren für das Präsidenten-Amt von Hertha BSC. dpa/Richter

Erst waren es ganz viele, jetzt sind es nur noch drei Kandidaten für das Amt des Hertha-Präsidenten. Der ehemalige Ultra Kay Bernstein (41), der CDU-Politiker und Handball-Füchse-Boss Frank Steffel (56) sowie der Außenseiter Marvin Brumme (37) wurden vom Verein als Kandidaten zugelassen. Sonntag, um 11 Uhr, im CityCube sollen die Herthaner ihren neuen Boss auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung wählen.

Hertha BSC: Steffel koaliert mit Pering

Die Wahl ist notwendig geworden, weil Werner Gegenbauer nach 14 Jahren Amtszeit und drei desaströsen Saisons hintereinander und Dauerzoff mit Investor Lars Windhorst im Mai zurückgetreten war.

Steffel werden die größten Chancen eingeräumt, zuletzt hatte er sich mit Präsidiumsmitglied Ingmar Pering, der zunächst auch als Boss kandidieren wollte, zusammengeschlossen, um eine stabile Mehrheit bei der Wahl zu bekommen. Außerdem genießt er das Vertrauen des Hertha-Aufsichtsrats.

Hertha BSC: Kampfabstimmung zwischen Bernstein und Steffel

Bernstein (41) hatte seine Kandidatur als Erster publik gemacht und kann als ehemaliger Ultra auf die Unterstützung aus Teilen der organisierten Fans bauen.

Doch ob das reichen wird, ist fraglich. Steffel wollte auch Bernstein in sein Team bekommen. Doch der lehnte ab. Jetzt wird es wohl zu einer Kampfabstimmung zwischen den beiden kommen. Denn der dritte Kandidat, Marvin Brumme, ist nur krasser Außenseiter bei der Wahl.

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