Leipzigs Emil Forsberg und Herthas Peter Pekarik im Duell. Schweden siegte am Ende dank Forsberg 1:0 gegen die Slowakei.  Imago

Showdown für Peter Pekarik und die Slowakei! Durch das 0:1 gegen Schweden steht Herthas Rechtsverteidiger mit seinem Heimatland nach zwei EM-Spielen bereits gehörig unter Druck. Am Mittwoch muss ausgerechnet gegen Spanien mindestens ein Punkt her, um nicht vorzeitig die Koffer zu packen. 

Bedröppelte Gesichter bei Pekarik (34) und seinem ehemaligen Hertha-Kollegen Ondrej Duda (26, 1. FC Köln) nach Abpfiff. Nachdem Leipzigs Emil Forsberg in der 77. Minute vom Elfmeterpunkt traf, bäumte sich die Slowakei nicht mehr auf.

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Zuvor sah es alles nach der zweiten Nullnummer der EM aus. Ohne nennenswerte Chance plätscherte die erste Halbzeit dahin. Erst nach Wiederanpfiff investierte Schweden ein bisschen mehr, kam zumindest nach Standardsituationen durch Kopfbälle ein paar Mal gefährlich vor das Tor der Slowakei.

Slowakei muss wohl Spanien schlagen

Die spielerische Tristesse beendete erst Ex-BVB-Juwel Alexander Isak nach 60 Minuten. Der erst 21 Jahre junge, mittlerweile für San Sebastian in Spanien spielende Stürmer, drehte auf und gab den Ausschlag zugunsten der Skandinavier. Mit einem herrlichen Pass bediente er den Mainzer Robin Quaison, den Torhüter Martin Dubravka im Strafraum beim Herauslaufen von den Beinen holte. Berlins Schiedsrichter Daniel Siebert blieb in seinem zweiten EM-Spiel keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. 

Weil Forsberg cool vom Punkt blieb, müssen sich Herthas Pekarik, der im Vorfeld vom dritten Achtelfinale nach der WM 2010 und der EM 2016 träumte, und die Slowakei am Mittwoch im dritten Gruppenspiel gehörig strecken und Spanien zumindest einen Punkt abtrotzen, um erneut die Gruppenphase zu überstehen.

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