Herthas Mittelfeldmann Per Skjelbred will die Hinspiel-Derby-Pleite vergessen machen.  Foto: Michael Hundt

Hertha brennt vor dem Derby der Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin (Freitag, 20.30 Uhr) auf Revanche. Die schwache Leistung beim 0:1 im Hinspiel beim Rivalen aus Köpenick hat bei den Blau-Weißen Spuren hinterlassen.„Wir haben nicht vergessen, was im letzten Spiel passiert ist. Für uns hat diese Partie eine große Bedeutung“, erklärt Herthas Mittelfeldspieler Per Skjelbred. „Man merkt das auch in der Kabine, die Spieler sind heiß“, sagte der Norweger.

Nach der Niederlage bei den Eisernen habe es in der Stadt reichlich Spott gegeben. „Man hat aus der Nachbarschaft und beim Einkaufen Kommentare bekommen. Das hat keinen Spaß gemacht“, berichtete der Norweger.

Heimvorteil auch ohne Fans

Für Herthas Fans sei die Partie ebenfalls von großer Wichtigkeit. „Ich bin Berliner genug geworden, um zu wissen, was dieses Spiel bedeutet. Für unsere Fans ist das eine Riesennummer. Das wissen wir und versuchen, damit umzugehen“, verspricht der 32-Jährige, der Hertha am Ende der Saison nach sechs Jahren verlassen und in seine Heimat zu Rosenborg Trondheim zurückkehren wird.  

Skjelbred, der vor seinem 200. Bundesliga-Spiel (davon 54 für den Hamburger SV) steht, sieht trotz der Geisterkulisse im Olympiastadion einen Heimvorteil für die Blau-Weißen: „Klar fehlt das geile Gefühl, das die Fans uns geben. Aber das ist unser Stadion, unser Rasen. Wir kennen den Platz am besten. Das ist eine Riesenchance für uns zurückzuschlagen."