Herthas Manager Fredi Bobic und Neuzugang Wilfried Kanga bei der Vertragsunterschrift.
Herthas Manager Fredi Bobic und Neuzugang Wilfried Kanga bei der Vertragsunterschrift. City-Press

Die Stürmersuche ist bei Hertha BSC beendet. Der französische Angreifer Wilfried Kanga (24) von Young Boys Bern ist da, unterschrieb Sonnabend einen Vier-Jahres-Vertrag. Die Ablöse liegt bei knapp 4 Millionen Euro.

Nach dem Medizincheck am Vormittag war es um 15 Uhr so weit: Kanga setzte seinen Willi unter den Kontrakt. Der Sturmhüne (1, 89 Meter) traf vergangene Saison für Bern 16-mal. „Hertha ist der Klub, der mich am meisten wollte und mir das Gefühl gab, gebraucht zu werden. Das hier ist ein großer Verein, der mir alle Rahmenbedingungen bietet, um mich weiterzuentwickeln“, ist Kanga total froh.

Wilfried Kanga schmeißt sich in jede Flanke rein. Bei Youngs Boys Bern traf er vergangene Saison zwölfmal in der Liga und viermal im Pokal.
Wilfried Kanga schmeißt sich in jede Flanke rein. Bei Youngs Boys Bern traf er vergangene Saison zwölfmal in der Liga und viermal im Pokal. imago Images/Justpictures

Manager Fredi Bobic nach dem eingetüteten Deal: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, Wilfried Kanga zu einem Herthaner zu machen. Mit seiner Größe, seiner körperlichen Präsenz, seiner Geschwindigkeit und seinem Zug zum Tor bekommen wir einen Stürmer, der sehr gut zu der Art Fußball passt, die wir auf den Platz bringen möchten.“

Kanga: „Ich kämpfe immer bis zum Schluss“

Kanga verspricht: „Ich bin jede Etappe meiner Karriere immer Schritt für Schritt angegangen und so auch weitergekommen. Dazu gehörte auch, für meine Ziele und Träume richtig zu ackern! Ich bin ein Spieler, der bis zum Schluss kämpft, nicht loslässt, nicht aufgibt.“

Kanga war in den vergangenen Tagen in den Fokus gerückt, weil ein anderer Kandidat einfach zu teuer war. Manager Fredi Bobic war auch an Ludovic Ajorque (28) dran. Doch sein Klub Racing Straßburg verlangte über 10 Millionen Euro. Nicht machbar!

Jetzt also Kanga. Der Franzose, der die Trikotnummer 18 bekommt, hat nächste Woche ein kurioses Wiedersehen beim Derby. Denn sein ehemaliger Berner Sturmpartner Jordan Siebatcheu spielt jetzt für Union.

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