Herthas Serbe Nemanja Radonjic gewinnt klar das Laufduell gegen Portugals Bernardo Silva. Foto:
imago images/Camera4

Dieses Spiel gegen Portugal wird Herthas Serben Nemanja Radonjic richtig Mumm für das Derby nächsten Sonntag gegen den 1. FC Union geben. Beim 2:2 (0:2) schockte der Flügelflitzer Superstar Ronaldo.

Die Portugiesen dachten nach ihrer 2:0-Führung zur Pause, dass das Spiel schon gelaufen war. Doch dann kam Radonjic. Serbiens Nationaltrainer  Dragan Stojkovic wechselte den Wirbelwind zur zweiten Halbzeit ein. Nur 26 Sekunden nach Wiederanpfiff flankte Radonjic zu Aleksandar Mitrovic und der traf zum 1:2 (46.).

Und es ging weiter so. Nach einem Konter legte Radonjic mit einem starken Diagonalpass für Frankfurts Felip Kostic auf, der den Ausgleich zum 2:2 (60.) erzielte. Herthas Leihserbe von Olympique Marseille jubelte und Portugals Ronaldo war richtig genervt.

In der Nachspielzeit traf CR7 zwar noch ins Tor. Der Ball ging auch über die Linie, auch wenn Serbiens Stefan Mitrovic das Leder noch aus dem Gehäuse kratzte. Doch der niederländische Schiri Danny Makkelie gab den Treffer nicht. Ronaldo wütete, sah Gelb, schmiss die Kapitänsbinde beim Schlusspfiff auf den Boden – Sieg verschenkt.

Neben Radonjic kam auch Herthas Keeper Rune Jarstein für Norwegen beim 0:3 (0:2) gegen die Türkei zum  Einsatz. Er stand aber nur die erste Halbzeit im Kasten und war an beiden Gegentreffern schuldlos. Norwegens Co-Trainer Kent Bergersen erklärte: „Jarstein fühlte sich leer und nicht in Form.“ Mentale Probleme? Jarstein beruhigte:  „Es ist nichts Schlimmes passiert und ich habe mich auch nicht verletzt, mir geht es wieder besser.“