Hertha-Trainer Bruno Labbadia brachte eine Frage zu seinem ehemaligen Teamkollegen Horst Heldt, dem heutigen Effzeh-Boss, vor dem Duell gegen den 1. FC Köln zum Schmunzeln.  Foto:  City-Press

Seine Bundesligavergangenheit holt ihn fast Woche für Woche ein. Nach dem traurigen Wiedersehen mit Bielefeld steht Bruno Labbadia (54) schon vor dem nächsten Duell mit einem Ex-Klub. Am Sonnabend (15. 30 Uhr) tritt Hertha BSC beim 1. FC Köln an, für den Labbadia anderthalb Jahre (Juli 1995 bis Januar 1997) auf Torejagd ging. „Das war eine intensive Zeit. Ich mag den Verein. Er gehört zur Bundesliga“, erklärt der blau-weiße Cheftrainer.

Auf die Frage, ob er sich an die eine oder andere Vorlage seines Ex-Mitspielers Horst Heldt (51), dem heutigen Effzeh-Boss, erinnern könne, zog Labbadia beide Augenbrauen hoch, blies die Backen auf und nahm den ehemaligen Spielmacher auf die Schippe: „Ich glaube nicht, dass er das überhaupt konnte.“

Natürlich konnte Heldt das. In 359 Liga-Spielen gelangen ihm 64 Vorlagen – Labbadia bediente er in der kurzen gemeinsamen Zeit in der Domstadt aber tatsächlich nicht.