Sami Khedira  reicht Hertha-Trainer Pal Dardai die Hände. Der Trainer der Blau-Weißen belohnt den Mittelfeldspieler bei seinem letzten Profi-Kick mit einem Startelfeinsatz. dpa/Torsten Silz

Das hat er wirklich verdient! Rio-Weltmeister Sami Khedira (34), der Mittwoch sein Karriereende verkündete, steht am Sonnabend (15.30 Uhr) in Hoffenheim bei seinem letzten Profi-Einsatz in Herthas Startelf.

Khedira hat sich zum Rücktritt entschlossen, weil sein Körper nicht mehr so mitmacht. Sportdirektor Arne Friedrich hätte den Routinier noch weiter im Team gesehen. Friedrich: „Wir wollten Dienstag über seine Zukunft sprechen. Doch da hatte Sami den Entschluss schon gefasst. Er hat einen großen Anteil daran, dass wir die Klasse gehalten haben.“

Dardai lobt Khedira

Auch Dardai lobt Khedira in den höchsten Tönen: „Wir sind froh, dass Sami hier war. Wir bedanken uns bei ihm. Er ist ein Leader und den brauchten wir.“ Der Trainer plaudert dann sogar noch vom Gespräch mit dem Ex-Nationalspieler: „Als Sami mir gesagt hat, dass er aufhört, habe ich ihm die Taktiktafel für das Hoffenheim-Spiel gezeigt und gesagt: Schau, du stehst Sonnabend in der Startelf. Das hatte ich schon vorher so entschieden, bevor ich Samis Entscheidung kannte.“

Obwohl Khedira nur vier Monate da war, hat er bei Hertha Spuren als echter Teamplayer und Anführer in der Krise hinterlassen. In Hoffenheim gibt es den würdigen Abschied.