Jordan Torunarigha blickt nach vorn. Seine Zukunft liegt jetzt erst mal beim KAA Gent in Belgien. Imago Images/Räppold/Koch

Sein letztes Training bei Hertha BSC am Donnerstag endete schmerzhaft, als Jordan Torunarigha (24) einen Tritt in den Knöchel bekam. Es endete auch vorzeitig, weil er in die Kabine ging. Genauso leidvoll ist jetzt auch sein frühzeitiger Abgang bei den Blau-Weißen. Torunarigha wechselt bis Saisonende zum belgischen Erstligisten KAA Gent.

Nach der Verpflichtung von Marc Kempf war klar, dass es für einen Linksfuß in der Verteidigung eng wird. Es traf Torunarigha. Nach einer unglücklichen Hinrunde mit einer Oberschenkelverletzung hatte er sich wieder rangekämpft. Doch dann die nächste Verletzung nach einem Trainingsunfall mit Lucas Tousart. Jordan, der Pechvogel!

81 Spiele in fünf Jahren

Vor knapp fünf Jahren feierte der Abwehrhüne beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt sein Bundesliga-Debüt. Auf insgesamt 81 Pflichtspiele bei den Profis kommt Torunarigha. Es hätten mehr sein können, doch Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück. Hinter Kempf und Marton Dardai wäre er für den Rest der Saison nur noch die Nummer 3 als linker Innenverteidiger gewesen. Deswegen jetzt der Wechsel – oder die kurze Auszeit von Blau-Weiß.

Der KAA Gent ist der richtige Tapetenwechsel für ihn. Meisterschaftsrennen statt Abstiegskampf, dazu noch internationale Spiele in der Conference League. Die Ausleihe geht nur bis zum Sommer. Was danach mit Jordan passiert, bleibt offen. Gent hat keine Kaufoption bei dem Ausleihgeschäft. Der Vertrag des Abwehrspielers bei Hertha läuft noch bis 2023. Kommt er zurück, behält ihn der belgische Klub oder wechselt er zu einem neuen Verein? Der Sommer 2022 wird für Torunarigha entscheidend für seine Karriere.

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