Jagt den 40-Tore-Rekord von Gerd Müller und kann Hertha im Abstiegskampf helfen: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski. Imago

Die Abstiegsschlinge zieht sich immer weiter zu. Doch Hertha BSC ist auch am Wochenende noch zum Zuschauen verdammt – und auf die Schützenhilfe anderer Teams angewiesen. Wie gut, dass Bayerns Super-Stürmer Robert Lewandowski für das Spiel in Mainz (Sonnabend, 15.30 Uhr) wieder fit ist.

Wenn das nicht Mut macht, was dann? Pünktlich für Bayerns neunten Streich in Serie und der insgesamt 31. Meisterfeier meldet sich Lewandowski wieder zurück! Nach sechs verpassten Pflichtspielen wegen einer Bänderdehnung im Knie ist der 32 Jahre alte Pole wieder fit – und bereit, in Mainz wieder zu ballern.

Sehr zum Ärger des selbsternannten Karnevals-Klubs, der das Lewandowski-Comeback auf Twitter wie folgt kommentierte: 

Eine Pleite der 05er wäre für die Blau-Weißen extrem wichtig. Zuletzt sammelte das Team von Bo Svensson fleißig Punkte, zog mit dem Sieg in Bremen (1:0) bis auf fünf Punkte davon.

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Müller-Rekord wackelt

Nun kann Lewy dafür sorgen, dass der Vorsprung nicht weiter wächst. Motiviert dürfte er bis in die Haarspitzen sein. Trotz seiner Zwangspause kann er im Saisonendspurt den legendären 40-Tore-Rekord von Gerd Müller aus der Saison 1971/72 noch knacken – bis heute einmalig in der Bundesliga-Historie.

Aber darf er auch direkt wieder ran? Sein Vertreter Eric Maxim Choupo-Moting netzte immerhin in sechs Spielen viermal, weswegen Bayerns Noch-Trainer Hansi Flick dem Weltfußballer keine Garantien ausstellen wollte – allerdings nur mit einem Augenzwinkern.

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„Ja, Lewy hat jetzt Riesenprobleme, dass er in die Mannschaft kommen kann“, erklärte Flick, nur um direkt hinterherzuschieben: „Wir sind froh, dass es bei ihm wirklich so früh geht. Er ist für Samstag natürlich absolut eine Option.“

Aktuell steht Lewandowski bei 35 Treffern. Müller hatte damals vier Spieltage vor Schluss bereits 36 Buden auf dem Konto.

Das Gute: Lewy mag Mainz. Allein in den vergangenen vier Spielen traf er viermal – und macht Hertha damit Hoffnung im Homeoffice.