Sollen zusammen den FC Augsburg abschießen: Herthas Stürmer-Duo Jhon Cordoba und Kris Piatek (r.).  Foto:  Imago

Hertha BSC kämpft und will endlich den ersten Sieg unter Cheftrainer Pal Dardai (44). Damit gegen den FC Augsburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) erstmals seit dem 2. Januar wieder gejubelt wird, hat Dardai eine Torformel: Jhon Cordoba (27) wirbelt und Kris Piatek (25) beißt.

„Kris wollte unbedingt mittrainieren, obwohl er eine große Blessur hat. Das sieht nicht gut aus. Aber ich bin froh, dass ich so einen ehrgeizigen Stürmer habe und wollte ihn auch nicht stoppen“, erklärt Dardai nach der ersten Übungseinheit der Woche.

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Die Erleichterung ist groß, weil Piateks Sprunggelenk beim 0:2 in Wolfsburg durch das fiese und mit Gelb-Rot geahndete Foul von VfL-Verteidiger Marin Pongracic (23) malträtiert wurde. Doch der Pole beißt auf die Zähne und erfreut Dardai: „Er hat bis zum Schluss mitgemacht und alles überstanden.“

Bereits bei den Wölfen machten Piatek und Cordoba nach ihrer Einwechslung zur zweiten Halbzeit mächtig Alarm. Nun soll das Duo gegen Augsburg von Beginn an wirbeln. „Natürlich werden sie immer besser, wenn sie häufiger zusammenspielen. Sie werden in der Startelf stehen, weil sie gut zusammenpassen. Sie können über die Seite kommen oder in der Mitte für Unordnung sorgen. Mit Jhon können wir zudem gut kontern. Und wenn der letzte Pass kommt, kann Krzystof knipsen“, erklärt Dardai seine Torformel.

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Viel mehr Alternativen hat der Ungar auch nicht. Auch ohne Piatek herrscht im blau-weißen Lazarett bereits Alarmstufe Rot. Matheus Cunha, Sami Khedira und Nemanja Radonjic könnten noch länger ausfallen als nur gegen Augsburg. „Bei Muskelverletzung ist das immer so eine Sache. Ich bin aber kein Wahrsager und kein Arzt“, sagt Dardai. 

Immerhin: Jordan Torunarigha, Marvin Plattenhardt und Javairo Dilrosun könnten zumindest am Sonnabend wieder im Kader stehen. Dardai: „Wichtig ist, dass sie keinen Rückschlag erleiden.“