Der verletzte Sami Khedira konnte Herthas Heimsieg gegen  Augsburg nur auf der Tribüne des Olympiastadions anschauen. Foto: Imago/Engler

Erleichterung bei Hertha BSC nach dem 2:1-Heimerfolg gegen FC Augsburg. Nach  neun sieglosen Spielen wurde der Bann endlich gebrochen. Doch im Abstiegskampf bleiben weiterhin große Sorgen. Die Blau-Weißen zittern um die verletzten Sami Khedira und Matheus Cunha.

Noch ist überhaupt nicht klar, wann beide wichtigen Leistungsträger ihre Muskelfaserrisse auskuriert haben werden. „Ich will keine falsche Hoffnung machen. Muskelverletzungen sind immer eine schwierige Sache. Ich kann noch nicht sagen, wann Sami und Matheus wieder spielen können. Vielleicht weiß ich Dienstag mehr“, erklärte Trainer Pal Dardai.

Gerade in der schwachen ersten Halbzeit gegen Augsburg, als Hertha 0:1 zurücklag, konnte jeder sehen, dass das blau-weiße Team auf eine ordnende Hand wie Khedira und auf einen Kreativitätsspieler wie Cunha angewiesen ist.

Sie wären unheimlich wichtig für den Endspurt in der Liga. Die nächsten vier Spiele werden wieder hammerhart. Sonnabend spielt Hertha in Dortmund, dann gegen Leverkusen. Nach der Länderspiele folgt das Derby bei Union und dann geht es gegen Gladbach weiter. Dardai ist aber nach dem Augsburg-Sieg zuversichtlich: „Wir fahren nicht nur einfach so nach Dortmund. Wir haben einen Plan und wollen dort punkten.“ Höchstwahrscheinlich aber ohne Khedira und Cunha.