Auftrag erledigt! Torschütze Davie Selke jubelt mit seiner typischen Militärpose. Foto: Imago Images/Räppold/Koch

Davie Selke ist da, wenn Hertha ihn dringend braucht. Starkes frühes Tor zum 1:0 bei dem wichtigen 2:0-Sieg gegen Abstiegskonkurrent VfB Stuttgart. Der Stürmer versprühte das komplette blau-weiße Glück und die Erleichterung nach diesem sooo wichtigen Dreier.

„Da ist mir einiges vom Herzen gefallen. Dieser Sieg ist so wichtig gewesen. Wir haben jetzt den Erfolg in Augsburg vergoldet. Es geht allein um Hertha BSC“, erklärt der Angreifer. Zu seinem frühen Tor sagt Selke: „Ich hab da ein bisschen spekuliert, weil ich weiß, dass Platte aus der Position überragende hervorragende Flanken schlägt. Dann bin ich losgelaufen und habe den Ball erwischt.“

Selke ist ein Paradebeispiel für den Wandel bei Hertha BSC unter Felix Magath. Zum  Trainer-Guru sagt er: „Felix Magath hat eine Riesen-Erfahrung, er tut uns gut.“

Ja, deswegen bremste Magath auch nach dem Abpfiff aufkommende Euphorie und übte Kritik am Spiel, denn  der Coach selbst fand den Auftritt seiner Spieler nicht optimal. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Aber warum wir nach dem 1:0 abgegeben haben? Das war so nicht gedacht. Da hat dann der VfB Stuttgart gespielt und wir nur verteidigt. Aber dann haben wir wieder ordentlich gekämpft. Es war am Ende ein glücklicher Sieg“, findet Magath.

Doch dann war er doch zufrieden: „Wir haben jetzt etwas Luft im Abstiegskampf, aber es sind noch drei Spiele. In Bielefeld brauchen wieder wieder einen Erfolg.“

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