Mesut Kesik trägt seit 2018 die Fahne von Hertha BSC auf der Brust. Zuvor spielte der Junioren-Nationalspieler für den 1. FC Union. Imago

Positive Nachricht während des blau-weißen Abstiegskrimis: Anstatt nach Luca Netz (18) das nächste Juwel zu verlieren, bindet Hertha BSC mit Mesut Kesik (18) mal wieder ein hoffnungsvolles Talent an den Klub. Pikant: Kesik kam einst vom Rivalen 1. FC Union. Nun wird sein Profi-Traum bei Hertha wahr.

„Das hat er sich absolut verdient, wir haben großes Vertrauen in ihn und seine Qualitäten“, freut sich Hertha-Sportchef Fredi Bobic.

Kesik überzeugte Bobic durch seine Leistungen in der A-Junioren-Bundesliga. Im Team von Trainer Michael Hartmann, der bittererweise vor einem Abschied zum FC Bayern stehen soll, ist Kesik im Mittelfeld und als Anführer die große Stütze.

Der 1,83 Meter große deutsche Junioren-Nationalspieler ist über seine Profi-Chance natürlich aus dem Häuschen. 2018 zog es ihn für seinen Traum aus Köpenick ins Westend. Statt bei Union machte er bei Hertha nun in den vergangenen Jahren den entscheidenden Schritt.

Kesik will bei Hertha auf Arne Maier folgen

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Mesut Kesik sammelte auch international Erfahrung, spielt für den Nachwuchs des DFB.

Kesik über seinen Vertrag bis 2025: „Ich bin super glücklich, als gebürtiger Berliner bei Hertha BSC meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben. Ich blicke voller Vorfreude und mit hoher Motivation auf das neue Kapitel. Bis dahin liegt mein ganzer Fokus aber auf unserer U19, mit der wir in diesem Sommer etwas Großes erreichen möchten.“

Sein Ziel: In die Fußstapfen von Arne Maier zu treten, der 2018 unter Hartmann als Kapitän der U19 die Deutsche Meisterschaft gewann. Die Aussichten sind erneut gut: Nach elf Spielen ist Hertha noch ungeschlagen (10 Siege, ein Remis).

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