So sehen Sieger aus: Jordan Torunarigha, Mathew Leckie, Jessic Ngankam und Sami Khedira (v.l.) wollen auch am Sonntag in Köpenick jubeln.  Foto:  Hertha BSC/Pool

Die Spannung steigt – und auch die blau-weiße Vorfreude! Fünf Tage vor dem Derby gegen den 1. FC Union (Ostersonntag, 18 Uhr) versprüht Hertha-Cheftrainer Pal Dardai (45) Lockerheit und Zuversicht. Auch, weil Sami Khedira endlich wieder dabei ist.

„Sami hat sich gut bewegt. Das sieht sehr ordentlich aus“, erklärt Dardai nach der ersten lockeren Einheit vor dem Duell mit den Eisernen. Der Rio-Weltmeister und Winter-Zugang hatte sich vor vier Wochen beim 0:2 in Wolfsburg einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen – und würde nur zu gern am Sonntag, seinem 34. Geburtstag, seine Berliner Derby-Premiere feiern.

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Grund zum Jubeln hatte Khedira bereits am Dienstag. Beim Futsal und Fußballtennis gehörte er zum Siegerteam. „Da hat er einen guten Eindruck hinterlassen“, verrät Dardai und erklärt: „Die intensiven Einheiten liegen noch vor uns. Da müssen wir schauen, wie sein Körper funktioniert.“

Kein extra Heißmacher

Heißt: Steckt der Mittelfeld-Stratege die Trainingswoche gut weg, winkt ihm mindestens ein Platz im Kader.

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In der Startelf soll an der Wuhle auf jeden Fall Rune Jarstein (36) stehen. Herthas norwegischer Torwart sorgte am Wochenende für Wirbel, als er sich beim 0:3 in der WM-Quali gegen die Türkei auswechseln ließ. „Das war ein Schreck“, erklärt Dardai. Doch Torwart-Trainer Zsolt Petry gab bereits Entwarnung. Jarstein sei fit.

Auf einen extra Heißmacher per Video wie vor den Spielen gegen Augsburg (2:1) und Leverkusen (3:0) verzichtet Dardai vor dem Prestigeduell. „Die Jungs sind gerade sehr positiv, die Stimmung ist gut. Ich hoffe, dass sie durch die Siege auf den Geschmack gekommen sind“, sagt er und erklärt: „Zusammen verteidigen, zusammen siegen. Wenn sie mit diesem Teamgeist ins Derby gehen, habe ich ein gutes Gefühl.“