Lass dich drücken: Jordan Torunarigha (l.) feiert das Traum-Debüt von Hertha-Stürmer Jhon Cordoba. Foto:  Ottmar Winter

Erstes Spiel, erstes Tor. Dazu noch eine Vorlage. Besser hätte der blau-weiße Einstand von Jhon Cordoba (27) beim 4:1-Sieg bei Werden Bremen nicht laufen können. Sehr zur Freude von Ex-Stürmer und Trainer Bruno Labbadia: „Für einen Torjäger, der neu zu einem Verein kommt und erst drei Tage da ist, ist das natürlich ganz wichtig.“

Cordoba, für 15 Millionen vom 1. FC Köln verpflichtet, brauchte null Anlaufzeit. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung schirmte der bullige Angreifer einen langen Ball perfekt ab und leitete so das 3:0 von Matheus Cunha ein, das Werder endgültig den Stecker zog.

Der Kolumbianer scheint die perfekte Ergänzung zu Herthas ohnehin qualitativ herausragender Offensive zu sein. „Er bringt etwas mit, was wir nicht hatten“, freut sich der Cheftrainer. Denn mit Cordoba scheint bei Hertha alles wunderbar. „Seine Präsenz, seine Läufe in die Schnittstellen. Das hilft uns enorm. Das hat er eindrucksvoll bewiesen“, lobt Labbadia und erklärt: „Ein Tor vorbereitet, eins gemacht. Das ist eine gute Quote. Ich habe nichts dagegen, wenn es so weitergeht.“