Die Farben stimmen schon mal: Ondrej Duda, hier noch in Herthas Ausweichtrikot, trägt künftig beim 1. FC Köln Rot-Weiß. Foto:  City-Press

„Ondrej Duda, aber wohin?“, fragte der KURIER vor vier Wochen. Nun ist es klar: nach Köln. Der 25 Jahre alte Spielmacher wechselt im Gegenzug zum Transfer von Herthas neuem Stürmer Jhon Cordoba (27) in die Domstadt und spült satte 6,7 Millionen Euro in die blau-weiße Kasse.

Der Dienstag hatte es für Duda in sich: Am Vormittag trainierte er noch mit seinen Hertha-Kollegen. Schon da war klar: Das war die letzte Einheit für den Slowaken. Am Nachmittag ging es zum Flughafen, noch am Abend stand der erste Teil des Medizinchecks am Geißbockheim an.

Auch die letzten Gesundheitstests am Mittwoch bestand Duda. Am Nachmittag war dann der Transfer perfekt. Damit endet seine Hertha-Zeit nach vier Jahren (13 Tore und neun Vorlagen in 71 Pflichtspielen), in denen er nur in seiner dritten Saison so richtig überzeugen konnte.

„Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Mitspielern, Verantwortlichen und natürlich Fans von Hertha BSC bedanken, denen ich nur das Beste gönne. Ich hatte eine sehr intensive, wenn auch nicht immer einfache Zeit im Verein und Berlin, an die ich sicher oft zurückdenken werde“, ließ Duda zum Abschied mitteilen.

Nach dem Stress mit Ex-Coach Jürgen Klinsmann und seiner halbjährigen Norwich-Leihe konnte sich der Vier-Millionen-Einkauf von 2016 unter Bruno Labbadia nicht in den Vordergrund spielen. Vielmehr plant der Cheftrainer mit Matheus Cunha (21) als Mann hinter den Stürmern, der in der Rückrunde bereits Dudas Platz einnahm und mit starken Leistungen überzeugte.

Zum Wiedersehen mit Duda wird es erst Mitte Januar kommen, wenn Hertha am 16. Spieltag ins Rheinland reist.