Mittelfeldspieler Ivan Lepinjica (M.) wird von vielen Klubs Europas gejagt. Auch Hertha ist an dem 1,90 Meter großen Juwel aus Kroatien dran. Foto: imago images/Pixsell

Herthas Trainer Bruno Labbadia hatte es vergangenen Dienstag gesagt, dass es mit dem Wechsel des Schalkes Weston McKennie in diesem Sommer nicht klappen wird (KURIER berichtete). Die Blau-Weißen suchen also weiter einen Mittelfeldspieler. Im Fokus ist jetzt Ivan Lepinjica (21) vom kroatischen Erstligisten HNK Rijeka.

Das meldet zumindest die kroatische Zeitung „Novi-List“. Demnach beobachten Herthas Scouts schon länger den 21-Jährigen, der nicht nur wegen seiner 1,90-Meter-Größe bei Rijeka herausragt. Trotz seines Alters spielte der „Lange Ivan“ bereits die zweite Saison als Stammspieler. Meistens im defensiven Mittelfeld, doch der U21-Nationalspieler Kroatiens kann auch Innenverteidiger und im offensiven Mittelfeld spielen.

Neben Hertha hat auch der SC Freiburg und italienische Topklubs ein Auge auf das Juwel geworfen. Der größte Vorteil: Lepinjica ist nicht teuer. Sein Marktwert liegt bei nur 1,2 Millionen Euro. Auch wenn Hertha das Doppelte zahlen müsste, wäre es noch nicht mal ein Zehntel der Ablöse, die Schalke für McKennie verlangte.

Eine zweite Variante für Herthas Mittelfeld ist eine alte. Das Thema Marko Grujic (24) ist noch nicht vom Tisch. Ein Kauf des Serben, der zuvor zwei Jahre vom FC Liverpool geliehen wurde, bleibt weiter ein Thema. Doch da müssen die Blau-Weißen abwarten, ob Liverpool-Coach Jürgen Klopp den Mittelfeldspieler (Vertrag bis 2023) endgültig ziehen lassen will.