Herthas Trainer Felix Magath ist skeptisch und verlässt sich nicht auf einen Bayern-Sieg gegen Stuttgart. Foto: dpa/Gentsch

Erster Matchball für den sicheren Klassenerhalt beim 1:1 in Bielefeld in letzter Minute vergeigt, zweiter Matchball beim 1:2 gegen Mainz im Olympiastadion vergeben. Hertha hat das Abstiegsgespenst noch immer nicht vertrieben. Sonntag gibt es für die Hertha-Profis ein Nachsitzen auf dem Sofa.

Hoffen, dass der FC Bayern für die Blau-Weißen die Rettung mit einem Heimsieg gegen den VfB Stuttgart perfekt macht. Vor zwei Tagen hatte ich von der 22-Prozent-Wahrscheinlichkeits-Variante geschrieben, die einen vorzeitigen Verbleib im Oberhaus am 33. Spieltag sichert. Hertha verliert,  Bielefeld und Stuttgart aber auch.

Doch mir ist nach diesem 1:2 gegen Mainz mulmig. Reanimiert sich Stuttgart doch nochmal mit einem Unentschieden oder Sieg beim Meister, der irgendwie die Saison nach dem Titelgewinn schon abgehakt hat? Das wäre blanker Horror im Kopf.

Hertha muss dann am letzten Spieltag auf eine Stuttgarter Niederlage gegen Köln hoffen oder selbst beim Vizemeister Dortmund Punkte holen. Sonst gibt es das ganz lange Nachsitzen in der Relegation und da wäre die Versetzung gegen den Dritten der Zweiten Liga extrem gefährdet.

Trainer Felix Magath hat das längst im Kopf, als er nach der Niederlage sagte: „Für uns geht es darum, uns heute auf die Relegation vorzubereiten. Ich weiß nicht, ob ich null Vertrauen in den FC Bayern habe. Ich habe keinen Einfluss darauf. Als Profi, für den ich mich halte, bereite ich mich auf den schlechtesten Fall vor.“ Hoffentlich werden Magaths böse Ahnungen nicht wahr.

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