Hertha-Mitarbeiter bei der Spargel-Ernte. z.Vg.

Kein Ball im Spiel, aber trotzdem ging es in dieser Woche bei Hertha BSC rund.  Die Angestellten der Geschäftsstelle verließen ihr Homeoffice und machten sich auf den Acker. Wortwörtlich!

Rund ein Dutzend Blau-Weiße halfen bei der Spargelernte auf einem Feld in Klaistow mit. 300 Kilo kamen heraus. Das edle Gemüse wurde danach zur Berliner Tafel gefahren. Ganz starke Aktion! Guter Wille, ganz viel Herz, ein Korb, Handschuhe und ein Spargelstecher.

So gingen die Herthaner im brandenburgischen Dorf Klaistow, einem Ortsteil der berühmten Spargelstadt Beelitz, ans Werk. Auf den Feldern der Familien Buschmann und Winkelmann wurde fleißig Spargel gestochen. „Wir haben uns von so vielen Menschen, die in diesen schwierigen Zeiten auf ganz verschiedene Art und Weise Hilfe leisten, inspiriert gefühlt. Wir wollen als Hertha BSC auch mit dieser Aktion etwas zurückgeben und einen kleinen Teil dazu beitragen, dass wir diese Krise gemeinsam überstehen“, sagte Donato Melillo, Chef der Fanbetreuung.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben auf dem Feld einen guten Job gemacht und waren sehr motiviert. Für den Anfang sah das schon wirklich ganz gut aus“, lobte Dirk Johl, der als Personaldienstler die Jobs vermittelte. Auch Spargelhof-Geschäftsführer Ernst-August Winkelmann war begeistert: „Ich finde es ganz toll, dass sie sich hier freiwillig so eingebracht haben.“

150 Kilo wurden geerntet. Winkelmann verdoppelte die Menge. Danach ging die Ernte zur Berliner Tafel am Westhafen, die Lebensmittel an hilfsbedürftige Menschen verteilt. Hertha redet nicht nur von Solidarität, sondern praktiziert sie auch.