Im Visier von Hertha BSC: Alejandro „Papu“ Gomez (32) von Atalanta Bergamo.  Foto:  Imago Images

Er wäre auf jeden Fall ein Typ, den Hertha BSC so noch nicht im Kader hat. Die Blau-Weißen sollen nach übereinstimmenden Medienberichten die Fühler nach Alejandro „Papu“ Gomez (32) von Atalanta Bergamo ausgestreckt haben. Der Argentinier und eigentliche Kapitän des italienischen Champions-League-Achtelfinalisten überwarf sich kurz vor Weihnachten mit Trainer Gian Piero Gasperini und darf wechseln.

Bei Hertha könnte Gomez, der sich als hängende Spitze oder auf der zentralen Mittelfeldposition am wohlsten fühlt, den an hartnäckigen Leistenproblemen leidenden Spielmacher Matheus Cunha ersetzen oder bestenfalls in der Offensive unterstützen. Manager Michael Preetz kommentierte die Gerüchte schmunzelnd: „Es ist bekannt, dass ich mich nicht an Spekulationen beteilige.“

Fakt ist: Preetz sucht insbesondere für den Angriff Verstärkungen. Gomez kann Hertha helfen, steuerte vor seiner Suspendierung starke fünf Tore und vier Vorlagen in 15 Pflichtspielen bei.

Klar ist auch: Hertha fehlen bisher echte Anführer in dieser Saison. Gomez würde auf jeden Fall das oft zu brav wirkende Team von Trainer Bruno Labbadia ordentlich aufmischen. Und womöglich auch sportlich voranbringen.