Torhüter Marcel Lotka wurde nach seinem Pfosten-Crash in Dortmund von Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Schleicher sofort behandelt. Foto: Imago Images

Hertha zittert weiter um Marcel Lotka (20). Erst kurz vor dem Anpfiff des Relegationshinspiels gegen den HSV (heute, 20.30 Uhr) weiß Trainer Felix Magath, ob der Torwart wieder im Kasten stehen kann. „Es gibt noch eine Untersuchung bei Marcel“, sagt Magath.

Lotka war beim 1:2 in Dortmund bei einer Parade mit dem Gesicht gegen den Pfosten geknallt – Gehirnerschütterung, Nasenbeinbruch. Die medizinische Abteilung arbeitet mit Hochdruck daran, dass Lotka wegen der kaputten Nase mit Carbon-Maske spielen kann. Die wird gerade hergestellt.

Doch das Hauptproblem ist die Gehirnerschütterung. „Marcel konnte bisher noch nicht wieder mit uns trainieren“, erklärt der Coach. Deswegen gibt es jetzt noch einen Medizincheck. Besteht Lotka den nicht, muss ein anderer ins Tor. „Wahrscheinlich ist es dann der junge Däne. Dann kann sich der HSV den Torwart anschauen, den sie haben wollten“, sagt Magath ganz cool.

Ersatzkeeper Christensen wäre fast beim HSV gelandet

Herthas Ersatzkeeper Oliver Christensen im Training. Er ist bereit für das Relegationsspiel. Foto: Imago Images/Nordphoto/Engler

Hintergrund: Die Hamburger wollten vergangenes Jahr auch Oliver Christensen (23) von Odense BK verpflichten. Doch Hertha erhielt den Zuschlag für rund 3 Millionen Euro Ablöse.

Für Christensen wäre das Relegationsspiel der erste Profieinsatz überhaupt in dieser Saison. Eigentlich ist er die Nummer 2 hinter dem verletzten Stammkeeper Alexander Schwolow. Als der aber im Februar ausfiel, hatte Christensen eine Wadenverletzung, da nutzte dann Lotka seine Chance. Magath hofft, dass Masken-Marcel bis zum Anpfiff fit ist: „Lotka wäre ein Verlust. Er war bisher ein großartiger Rückhalt.“

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