Herthas Stevan Jovetic im Duell mit Schalkes Alex Kral. Der Montenegriner ist momentan in Topform.
Herthas Stevan Jovetic im Duell mit Schalkes Alex Kral. Der Montenegriner ist momentan in Topform. imago images/Nordphoto/Engler

Er war der heimliche Sieger beim 2:1 gegen Schalke 04. Herthas Routinier Stevan Jovetic (32). Das Tor von Wilfried Kanga (24) zum 2:1 perfekt in der 88. Minute mit einem Traumpass vorbereitet. Doch noch viel wichtiger: Der Montenegriner hält endlich wieder 90 Minuten durch.

Das war nicht immer so. Als Jovetic im Sommer 2021 ablösefrei vom AS Monaco kam, sahen alle seine internationale Extra-Klasse. Aber man sah auch: Der Stürmer war körperlich nicht voll fit. Ex-Coach Pal Dardai setzte ihn deswegen immer nur maximal 70 Minuten ein. Immer wieder hatte Jovetic Muskelprobleme in der Wade.

Jetzt ist alles ganz anders. Behutsam wurde er in der Sommerpause wieder fit gemacht. „Jove hat ein gutes Programm gemacht. Er ist gut mit der Situation umgegangen. Jetzt ist er wieder in einem besseren körperlichen Zustand“, erklärte Trainer Sandro Schwarz schon vor drei Wochen.

Sturmduo Jovetic/Kanga harmoniert

Herthas Stevan Jovetic umarmt Torschütze Wilfried Kanga und feiert nach dem Schlusspfiff mit ihm in der Ostkurve.
Herthas Stevan Jovetic umarmt Torschütze Wilfried Kanga und feiert nach dem Schlusspfiff mit ihm in der Ostkurve. City-Press

Da machte Jovetic dann auch sein erstes Spiel in der Startelf unter Schwarz. Beim 2:2 gegen Freiburg wurde er erst in der 78. Minute ausgewechselt. Beim 2:3 spielte er voll durch und traf in der 64. Minute. Jetzt gegen Schalke wurde er in der 91. Minute ausgewechselt. Drei Minuten zuvor gelang ihm dieser Traumpass zu Torschütze Kanga. Die Kraft und die Konzentration sind beim Stürmer, der eher den Part Spielmacher übernimmt, wieder da.

„Das hat Jove hervorragend gemacht“, sagt Schwarz. Jovetic und Kanga, sie spielen sich immer besser als neues Sturmduo ein. Den Trainer freut es, dass er jetzt auch mit zwei Stürmern spielen kann: „Es ist gut, dass wir flexibel bei einer Grundordnung sein können. Das ist wichtig für uns. Wir werden sehen, wie wir dann in Bremen spielen werden. Es kann sein, dass wir mit zwei Angreifern wieder spielen, aber es muss nicht.“

Das klingt nach Aufstellungspoker für den Gegner Bremen am Freitag (20.30 Uhr). In der Form ist Jovetic eigentlich gesetzt – auch für 90 Minuten ...

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