Weiß, wie man in Berlin jubelt: Florian Niederlechner schnürte beim 2:2 Anfang November beim 1. FC Union einen Doppelpack für Augsburg.
Weiß, wie man in Berlin jubelt: Florian Niederlechner schnürte beim 2:2 Anfang November beim 1. FC Union einen Doppelpack für Augsburg. Imago/Matthias Koch

Also doch! Anfang Dezember war die Personalie schon mal hochgekocht, aber von allen Seiten ins Reich der Fabel verfrachtet worden. Jetzt ist es amtlich: Hertha BSC holt Stürmer Florian Niederlechner (32).

Noch ist der Oberbayer (1,87 Meter groß) mit Vertrag bis Sommer 2023 für den FC Augsburg am Ball, ab dem Sommer dann für die Blau-Weißen. Niederlechners Berater Ingo Haspel verkündete auf Sky: „Ich kann bestätigen, dass Florian mit Vertragsende seine Karriere bei Hertha BSC fortsetzen wird.“

Pikant: In der laufenden Spielzeit sind Hertha (mit 14 Punkten Tabellen-15.) und Augsburg (15 Zähler, Platz 14) direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Niederlechner erzielte in der laufenden Saison in 14 Bundesligaspielen vier Tore, insgesamt traf er für den FCA in bisher 101 Bundesliga-Einsätzen 27-mal. Zuvor spielte er auch für Freiburg und Mainz in der deutschen Eliteliga.

Florian Niederlechner kommt ablösefrei

Hertha füllt mit dem Routinier, der dann vier Jahre in Augsburg war und ablösefrei kommt (Marktwert laut transfermarkt.de: 2,2 Mio. Euro), die Lücke, die der frühere U21-Europameister Davie Selke (27) hinterlässt. Selkes sofortiger Transfer zum 1. FC Köln mit Vertrag bis Sommer 2024 wurde inzwischen auch offiziell bestätigt. 

Köln-Geschäftsführer Christian Keller glaubt: „Davie passt sehr gut zu unserer Spielidee und zum von uns gesuchten Stürmerprofil. Als klassischer Neuner hat er seine Qualitäten in der Box und arbeitet trotzdem auch immens fleißig gegen den Ball.“

Und Trainer Steffen Baumgart spielt gleich den Mental-Aufbaumeister für den bei Hertha nie unumstrittenen Angreifer: „Er ist ein Spieler, der sehr gut zu uns passt. Wir hoffen, dass wir es allen zeigen können, die da anderer Meinung sind. Ich habe ihn lieber bei mir in der Mannschaft als beim Gegner.“

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