Klosterpforte in Harsewinkel - in dem Hotel mit Sportanlage sind regelmäßig Fußballteams zu Gast. Foto. Imago Images/Pro Shots

Jetzt also doch! Herthas neuer Cheftrainer Felix Magath setzt im Abstiegskampf auf ein Trainingslager. Ab Dienstag trainieren die Blau-Weißen im ostwestfälischen Harsewinkel. Freitagnachmittag geht es dann weiter zum Spiel in Leverkusen (Sonnabend, 15.30 Uhr).

Beim Amtsantritt vor zwölf Tagen hatte Magath noch süffisant gesagt: „Wenn die Spieler mich um ein Trainingslager bitten, würde ich es machen.“ Jetzt kommt es tatsächlich auf der Sportanlage Klosterpforte. Volle Konzentration auf die Mission Klassenerhalt ohne Ablenkung. Zuletzt schlug Hertha unter Ex-Trainer Jos Luhukay im Sommer 2014 in Harsewinkel ein Trainingslager auf.

Ohne Ablenkung in den Endspurt

Felix Magath freut sich schon aufs Trainingscamp in Harsewinkel. Foto: Imago Images

Hertha hatte im ersten Spiel unter Magath 3:0 gegen Hoffenheim gewonnen. Der erste Dreier nach zuvor neun sieglosen Spielen unter dem gefeuerten Vorgänger Tayfun Korkut. Magath konnte die Mannschaft wegen einer Corona-Quarantäne aber nur von seinem Hotelzimmer aus leiten. Seit Donnerstag ist der Methusalem wieder auf dem Trainingsplatz. Und voller Tatendrang, es geht nach Harsewinkel.

Die Blau-Weißen liegen sieben Spieltage vor Saisonende auf dem Relegationsplatz 16 und brauchen höchstwahrscheinlich noch weitere vier Siege für Rang 15. Nach der Partie in Leverkusen folgt am 9. April das Derby gegen den 1. FC Union. Anschließend geht es mit den Spielen beim FC Augsburg (23. April), gegen den VfB Stuttgart (24. April) und bei Arminia Bielefeld (30. April) gegen drei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.

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