Nachdem Herthas Ultras Nebeltöpfe in der Ostkurve zündeten, verteilte sich der Rauch im gesamten Olympiastadion.
Nachdem Herthas Ultras Nebeltöpfe in der Ostkurve zündeten, verteilte sich der Rauch im gesamten Olympiastadion. City Press

Erst brannten die blauen Nebeltöpfe im Olympiastadion bei Herthas 2:3 gegen Bayern, jetzt gibt es eine hitzige Diskussion im blau-weißen Dunstkreis. Hertha-Fans streiten sich untereinander: Geile Pyro-Show oder Gesundheitsgefährdung?

Der Reihe nach: In der zweiten Halbzeit zündeten die Ultras Nebeltöpfe. Die Rauchentwickler waren aufgereiht auf einer Betonwand in der Ostkurve. Keiner schmiss damit wild herum. Diese Disziplin war absolut da. Doch ob es eine Kontrolle bei der Dosierung gab? Naja!

Der blaue Nebel brannte lange und heftig, stieg bis unter das Dach des Stadions und verteilte sich dann im weiten Rund. Der Stadionsprecher ermahnte nicht nur, sondern riet allen Menschen, die gesundheitlich gefährdet sind, Sanitätsstationen außerhalb des Stadions aufzusuchen.

Schwangere Hertha-Anhängerin bepöbelt Ultras

Fakt ist auch: Der Rauch hatte einen beißenden Geruch und viele Fans konnten sich gar nicht im dichten Nebel in der Ostkurve orientieren. Darüber regten sich einige Anhänger richtig auf und griffen die Ultras verbal im Internet an.

Eine schwangere Anhängerin mit dem Pseudonym „Sam Hotzenplotz“ ließ richtig Wut-Dampf ab: „FCK euch ihre Drecks Ultras! Eure Aktion hat nicht nur mein ungeborenes Kind, sondern auch viele andere Kinder, Schwangere, Ältere und Kranke in Gefahr gebracht.“ Dafür gab es Zustimmung, aber auch Ablehnung. Das emotionale Pöbel-Level auf Facebook war überdosiert – wie die Nebeltöpfe …

Abseits der hitzigen Diskussion ist klar, dass der finanziell klamme Verein wieder dafür Strafe beim DFB zahlen muss, da das Abbrennen von Pyrotechnik in Stadien generell verboten ist.

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