Herthas Dodi Lukebakio trifft in der 103. Minute per Lupfer zum 4:3 gegen Braunschweig.
Herthas Dodi Lukebakio trifft in der 103. Minute per Lupfer zum 4:3 gegen Braunschweig. City-Press

Eigentlich gut gespielt, trotzdem nach einem 9:10-Elferkrimi in Braunschweig raus aus dem Pokal. Hertha bemüht sich, aber es reicht noch nicht. Stellvertretend für das Unglück steht Dodi Lukebakio (24). Statt Pokalheld hängender Kopf nach dem Abpfiff.

Der Belgier, der im Sommer als Verkaufskandidat galt, machte ein gutes Spiel und hätte seine Leistung krönen können. Er schoss das 4:3 (106.). Statt Pokalheld erst mal Frust, weil die Blau-Weißen beim 4:4 (118.) in einen Konter liefen, dann im Elferschießen scheiterten. „Das ist ärgerlich, absolut. Wir hätten gerne so einen Startschuss gehabt, so ein 4:3 wäre geil gewesen“, erklärt Trainer Sandro Schwarz einen Tag danach.

Schwarz: „Dodi ist voll in der Gruppe drin“

Er denkt dabei auch an Lukebakio, der unter ihm wieder aufblüht: „Dodi hat eine sehr ordentliche Leistung abgerufen. In der Offensive hat er sehr viele Läufe in die Tiefe gemacht. In der Defensive hat er auch sehr gut gearbeitet, aber es gibt noch Verbesserungsmöglichkeiten. Er ist voll in der Gruppe drin.“ Der KURIER hatte vor dem Pokalspiel geschrieben, dass es ein Charaktertest für Lukebakio wird. Den hat er komplett bestanden. Er hat getroffen, gezaubert und geackert.

Schwarz will nach dem Pokal-Aus schlechte Stimmung im Team verhindern: „Es ist die Kunst, sich nicht von dem Ergebnis blenden zu lassen. Die Mannschaft lebt, und die Fans haben uns sensationell unterstützt. Wir müssen genau diese positive Grundstimmung aufrechterhalten und dann geht es zum Bundesligastart, zum Derby an die Försterei.“ Nächste Chance für Lukebakio – ein Tor und dann Derbyheld?

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