Herthas Niklas Stark ging ein letztes Mal in die Ostkurve und verabschiedete sich nach dem 0:1 gegen den HSV mit Tränen in den Augen von den Fans. City-Press

Was für ein bitterer Abschied für Niklas Stark (27) in der Ostkurve. Nach sieben Jahren Hertha BSC wurde sein Vertrag nicht verlängert. Donnerstagabend nach dem 0:1-Relegations-Hinspiel gegen den HSV ging der Vize-Kapitän ganz alleine ohne seine Kollegen zu den Fans in der Ostkurve. Es war sein letztes Spiel im Olympiastadion. Ein trauriges Bild.

Der Defensivspezialist war total niedergeschlagen wegen der Niederlage. Er hätte sich lieber als Sieger von den Anhängern verabschiedet. Mit gequältem Gesicht winkte er den Fans zu. Immerhin: Er bekam Applaus! Eine seltsam melancholische Szene.

Stark spielte sieben Jahre bei Hertha

Die Fans respektierten Starks Einsatz und Loyalität zum Klub über sieben Jahre. 197 Pflichtspiele hat er für die Blau-Weißen gemacht. 2015 kam er von Zweitligist 1. FC Nürnberg zu den Blau-Weißen und wurde im Eiltempo zum Stammspieler. Meistens als Innenverteidiger, doch auch als Sechser. Er sollte damals als kommender Kapitän aufgebaut werden. Doch er wurde es nicht. Hängen ließ er sich nie.

Jetzt durfte Stark nach einer Zwangspause wegen Erkältung gegen den HSV noch mal ran, weil Santi Ascacibar wegen seiner fünften Gelben Karte im Mittelfeld gesperrt war. Doch auch er konnte die Niederlage nicht verhindern.

Sein Vertrag wurde von Manager Fredi Bobic nicht verlängert, weil die Gehaltsvorstellungen unterschiedlich waren. Wohin die Reise für Stark in der neuen Saison geht, ist noch unklar. Doch der blau-weiße Trip endete gestern ganz allein in der Ostkurve.

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