Diesen Ball konnte Herthas Torwart nicht festhalten, danach machte Freiburg das 2:2.
Diesen Ball konnte Herthas Torwart nicht festhalten, danach machte Freiburg das 2:2. imago images/nordphoto/Engler

Hertha BSC war dem ersten Heimsieg so nah, es stand 2:1, doch dann passierte in der 78. Minute das große Missgeschick. Torwart Oliver Christensen (23) flutschte bei einer Freistoßflanke der Ball aus den Fingern und die Freiburgs Kevin Schade traf zum 2:2. Der Däne stellte sich nach seinem Bock tapfer den Fragen.

Nach dem Abpfiff schaute er grimmig bis traurig. Christensen wusste, dass sein Fehler das Team um die verdienten drei Punkte gebracht hat. Danach ging er zu den Fans in die Ostkurve. Die Anhänger hatten ihm da längst verziehen. Sie munterten ihn auf mit Sprechchören.

Hertha-Torwart Christensen: „Das tut mir leid“

Gefrustet, doch Herthas Fans munterten Torwart Oliver Christensen wieder auf.
Gefrustet, doch Herthas Fans munterten Torwart Oliver Christensen wieder auf. City-Press

Er ärgert sich selbst am meisten darüber und sagte dann: „Wir wollten gerne die drei Punkte haben. Nach 30 Minuten waren wir gut. Wir sind natürlich unzufrieden. Das tut mir leid. Ich wollte rauskommen und den Ball fangen. Das ist manchmal so. Aber es ist besser ich mach den Fehler so, anstatt nicht herauszukommen.“

Der Däne bittet um Nachsicht: „Ich bin noch jung, manchmal passieren die Fehler. Ich muss lernen. Das ist einfach Fußball, manchmal halt ich alles, manchmal gibt es einen Fehler. Als Torwart ist das dann schlimmer.“

Hertha-Trainer Schwarz baut Christensen auf

Trainer Sandro Schwarz sagt zu den Flutschfinger-Patzer: „Es ist ärgerlich. Aber das ist gut, in so einer Aktion mutig als Torwart herauszugehen. Das kommt vor. Es wäre besser gewesen den Ball zu fausten. Aber ich fand es herausragend, wie die Ostkurve nach dem Spiel Olli trotzdem gefeiert hat.“

Auch Christensens Mitspieler nahmen den fatalen Fehler nicht krumm. Marc Kempf: „Wir haben uns nicht belohnt. Dann ist das halt so ein Ei, wo Olli ein bisschen am Ball vorbeifliegt.“

Lesen Sie hier mehr über Hertha BSC >>