Mohamed Elyounoussi (M.) wird kräftig von seinen norwegischen Nationalspielern Alexander Sorloth und Erling Haaland geherzt. Foto: imago images/Bildbyran

Die halbe Bundesliga jagte den norwegischen linken Flügelflitzer Mohamed Elyounoussi (26) schon vor drei Jahren. Jetzt ist der Kumpel von Dortmunds Wunderstürmer Erling Haaland wieder zu haben. Sein Stammverein FC Southampton aus der englischen Premier League will ihn verkaufen. Hertha BSC spielt bei dem Poker ordentlich mit.

Das berichtet jetzt die norwegische Tageszeitung „Verdens Gang“. Neben den Blau-Weißen jagen auch Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg den Nationalspieler mit marokkanischen Wurzeln. Die Ablöse, die Southampton verlangt, liegt bei rund 12 Millionen Euro.

Elyounoussi wechselte 2016 von Molde FK zum FC Basel. In der Schweiz schlug er sofort ein. 2018 hatten zahlreiche europäische Klubs den linken Außenstürmer im Visier. Er entschied sich für die Insel.

Doch in Southampton wurde Elyounoussi nicht glücklich und ein Jahr später an Celtic Glasgow ausgeliehen. Nach zwei Jahren in Schottland musste er jetzt zurück an die englische Südküste, weil Celtic nicht die nötigen Millionen für einen Kauf hat. Southampton will Elyounoussi nicht erneut verleihen, sondern ihn jetzt komplett abgeben.

Hertha hat ihn auf dem Radar. Denn nach dem Abgang von Leihspieler Nemanja Radonjic muss ein neuer linker Flügelstürmer her. Gewinnt Hertha den Poker gegen Wolfsburg und Frankfurt, wäre das ein Ausrufezeichen für die ganze Bundesliga. Keine leichte Aufgabe, aber der neue Manager Fredi Bobic ist ja ein echtes Schlitzohr…