Tauschen sich zwar bereits aus, arbeiten aber erst ab 1. Juni zusammen. Hertha-Boss Carsten Schmidt und Noch-Frankfurt-Manager Fredi Bobic.  Foto: Ottmar Winter

Kaum zu glauben, aber wahr: Hertha BSC sorgte diese Woche vor dem alles bestimmenden Corona-Ausbruch auch für positive Schlagzeilen. Mit Fredi Bobic (49) zogen die Blau-Weißen ihren Wunsch-Manager an Land. Für Hertha-Boss Carsten Schmidt (57) (noch) Zukunftsmusik.

„Wir freuen uns, dass wir Klarheit über die personelle Aufstellung in der Geschäftsführung für die neue Saison haben“, erklärt Schmidt zwar. Aber: „Ich hatte mit Fredi einen kurzen Austausch. Wir sind uns einig, dass wir im Wettbewerb auch noch Wettbewerber sind.“

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Das gelte auch, obwohl Hertha gegen Bobics Noch-Arbeitgeber Eintracht Frankfurt im Endspurt nach der Corona-Quarantäne gar nicht mehr ran muss. „Aber natürlich sind da noch Spielkonstellationen dabei, die beide Vereine natürlich betreffen“, erklärt Schmidt und schiebt hinterher: „Er macht seinen Job für die Eintracht. Er hat viel zu gewinnen. Wir machen unseren Job für Hertha BSC und haben auch viel zu gewinnen.“

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Kleiner, aber feiner Unterschied: Während Bobic zum Abschied mit der SGE nach der Champions League greift, geht es für Hertha nur noch um das nackte Überleben.

Dennoch muss für die kommende Spielzeit – egal in welcher Liga – bereits viel geplant und auch angeschoben werden. Und da wird Hertha bereits viel Wert auf Bobics Wort legen. Schmidt: „Größere Verabredungen geben die Arbeitsverhältnisse nicht her. Aber ich gehe davon aus, dass wir möglicherweise vereinzelnd Kontakt haben werden. Auf jeden Fall freuen wir uns natürlich auf Fredi in Berlin. “

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