Arne Friedrich stht vor einer Beförderung bei den Blau-Weißen. Foto: Andreas Gora/Imago Images

Berlin -  Er ist das letzte Überbleibsel von Kurzzeit-Trainer Jürgen Klinsmann. Ex-Hertha-Kapitän Arne Friedrich (40), von Klinsi zum Performance-Manager gemacht, winkt unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia nun die Position des Sportdirektors.  

„Wir können uns Arne in den nächsten Jahren in einer Rolle vorstellen, die Kabine und Geschäftsstelle verbindet“, sagt Manager Michael Preetz. Die Gespräche sollen in den „nächsten Wochen“ intensiviert werden. Dabei unterstrich Preetz, dass der Ex-Profi die Entscheidung selbst in der Hand hat: „Wir hoffen, dass Arne an Bord bleibt.“

Friedrich wäre aktuellen Job-Titel los

Friedrich selbst sagte schon im Trainingslager im Januar in Orlando/Florida, dass er sich entscheiden müsste, „ob ich meinen Lebensmittelpunkt von Los Angeles wieder nach Berlin verlege“. Labbadia lauschte Preetz’ Ausführungen, nickte und rollte Friedrich den blau-weißen Teppich aus: „Wir wollen ihn bestmöglich nutzen. Ich möchte Arne gerne eng an der Mannschaft haben. Ich bin froh, dass er da ist, weil er den Verein gut kennt.“

Mit der neuen Rolle wäre Friedrich dann aber seinen von Klinsi aus den USA übernommenen Job-Titel los. Labbadia mit einem herzlichen Lacher: „Für Performance sind wir alle zusammen zuständig.“