Ex-Herthaner Raffael hört nach sieben Jahren bei Gladbach auf. Er hofft, dass er gegen Hertha noch zum Kurzeinsatz kommt.  Foto: imago images/Horstmüller

Eine große Bundesliga-Karriere geht Sonnabend zu Ende. Für den Ex-Herthaner Raffael (35) ist bei Borussia Mönchengladbach nach sieben Jahren Schluss. Ob der Brasilianer zum Abschied seinen Ehrenauftritt bei den Fohlen bekommt, hängt von den Blau-Weißen ab.

Wie das? Wegen einer Fußverletzung musste Raffa, der von 2007 bis 2012 bei Hertha spielte, in den vergangenen Monaten aussetzen. Ein echtes Mannschaftstraining hat er noch nicht gemacht. Für eine zehnminütige Abschiedsrunde auf dem Rasen bis zum Schlusspfiff sollte es eigentlich trotzdem reichen. "Er könnte durchaus eine Option werden", sagt Trainer Marco Rose.

Doch so einfach ist es nicht. Denn Gladbach steckt noch im Fernduell mit Leverkusen um die Champions League. Die Fohlen sind auf einen Sieg gegen Hertha angewiesen, um Rang 4 ganz sicher zu behaupten. Heißt: Nur wenn die Fohlen kurz vor Schluss deutlich gegen die Blau-Weißen führen, darf Raffael ein allerletztes Mal für Borussia spielen.

Der Routinier, der einen deutschen Pass hat, will am liebsten in seiner Wahlheimat bleiben und hofft auf einen neuen Klub: "Ich möchte weiterspielen, das ist mein Wunsch. Hier in Deutschland oder woanders."