Herthas Hoffnung: Stevan Jovetic durfte die Quarantäne verlassen, trainierte mit Hendrik Vieth individuell.  City-Press

Grün ist die blau-weiße Hoffnung! Hertha BSC atmet auf, kann beim so wichtigen Heimspiel gegen den FC Augsburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) mit Stürmer Stevan Jovetic planen.

Der Montenegriner wird dringend gebraucht, um die harmlose Hertha-Offensive in Schwung zu bringen. Jovetic war eigentlich trotz seiner Corona-Infektion während der Länderspielpause für das Derby beim 1. FC Union eingeplant, nachdem er symptomfrei blieb und die Quarantäne in seiner Heimat nach einem Negativ-Test verlassen konnte. 24 Stunden vor dem Stadt-Duell war der Plan bekanntlich kaputt: Jovetic wurde in Berlin völlig überraschend wieder positiv getestet. 

Neuer Rasen für Hertha

Jetzt ist Jovetic negativ-getestet und wieder auf freiem Fuß. Mit einem Lächeln auf den Lippen drehte er am Dienstag mit den Athletik-Trainern erste Runden über den Schenckendorffplatz. Zuvor gaben Herthas Ärzte nach der nach einer Covid-19-Erkrankung obligatorischen Herz-Kreislauf-Untersuchung grünes Licht. 

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Es ist mal wieder so weit: Wie jedes Jahr wird der Rasen im Olympiastadion ausgetauscht. Hertha freut sich gegen Augsburg auf ein neues Geläuf (Archivbild).

Apropos grün: Der zuletzt bei den Europa-Gastspielen des 1.FC Union heftig ramponierte Rasen im Olympiastadion wird derzeit ausgetauscht. Die Arbeiten laufen nach Plan, so dass sich Trainer Pal Dardai und seine Spieler auf ein perfektes Geläuf am Sonnabend freuen dürfen. 

Sorgt Jovetic für mehr Hertha-Tore? 

Auf dem neuen Rasen muss Hertha zum Angriff blasen. Nur ein Sieg verschafft den Blau-Weißen Luft in der Tabelle. Kassiert Dardais Elf nach dem Derby-Debakel die nächste Pleite, droht ein Winter im Abstiegskampf. 

Mit Jovetic, der Hertha beim 1:1 gegen Leverkusen per Traumtor in Führung schoss, stehen die Chancen für einen Befreiungsschlag deutlich besser: Dardai: „Er ist der technisch beste Fußballer bei uns. Ein Spieler, der vorne die Bälle hält und für Action sorgt.“

Das gelingt den anderen Stürmern bisher nicht. 12 Tore in 12 Spielen sind zu wenig, um die von Hertha-Boss Fredi Bobic geforderte stabile Saison zu spielen. 

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