Herthas Sami Khedira sprach nach dem wilden 2:2 gegen Mönchengladbach vielen Fans aus der Seele.   Foto: dpa

Hertha BSC bleibt einfach nur zum Haareraufen!

Trainer Pal Dardai predigt es seit Wochen. Nach dem Grusel-Derby versprach die Mannschaft, die Anarchie auf dem Platz einzustellen.

Doch statt endlich gemeinsam an einem Strang zu ziehen, passierte nichts. Im Gegenteil. Trotz 80-minütiger Überzahl und zweimaligem Oberwasser nach Führung und Ausgleich gelingt es den Blau-Weißen nicht, einen bereits zuvor durchaus verunsicherten Gegner mit einfacher Fußball-Mathematik den Zahn zu ziehen.

Lesen Sie auch: Wildes 2:2 gegen Mönchengladbach: April, April, Hertha spielt wie sie will >>

Statt ruhig zu bleiben, das Spiel breit zu machen und den dezimierten Gegner laufen zu lassen, rennen die Herthaner ins Chaos, verlieren erst den Kopf, dann das Tempo und schließlich völlig die Ordnung.

„Es funktioniert nur im Kollektiv. Ein einzelner kann das Spiel nicht gewinnen. Wir sind zu elft. Das müssen manche noch begreifen“, warnt Sami Khedira völlig zu Recht.

Lesen Sie auch: Trainer rügt Torschützen: „Respektlos“: Hertha-Coach Dardai bestellt Ascacibar zum Rapport >>

Während jedem Hertha-Fan vor den noch ausstehenden Duellen gegen die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller Angst und Bange werden kann, scheint es, als hätten zu viele Spieler die Zeichen der Zeit im Überlebenskampf noch immer nicht erkannt.

Hallo, Herthaner, was macht ihr eigentlich beruflich?