Schön, dass du wieder da bist: Athletik-Trainer freut sich über die Rückkehr von Hertha-Torwart Rune Jarstein. Foto: Imago

Schwere Corona-Infektion, Herzmuskelentzündung, Knie-OP. Keine Frage, die Leidenszeit von Rune Jarstein war lang und heftig. Entsprechend groß ist der Jubel bei Hertha BSC, dass der 37 Jahre alte Norweger nun wieder mittendrin statt nur dabei ist.

Das Comeback des Torhüters war ein absoluter Gänsehautmoment und nach dem erlösenden 3:0 gegen Hoffenheim, dem ersten Sieg der Rückrunde, der nächste Grund zur blau-weißen Freude. Denn an Fußball war bei Jarstein lange nicht zu denken.

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Rune Jarstein saß im Rollstuhl

Corona erwischte ihn von allen Bundesligaprofis am schlimmsten. Nach einer Länderspielreise und direkt vor dem Derby gegen den 1. FC Union musste sich Jarstein im April des vergangenen Jahres mehrere Tage in der Charité behandeln lassen. Jarstein: „Ich konnte nicht einmal Fußball auf dem iPad schauen. Ich war in der Zeit zweimal an der frischen Luft, musste dabei im Rollstuhl sitzen.“

Vom Regen ging es für ihn in die Traufe: Bei Nachuntersuchungen stellten die Ärzte eine Herzmuskelentzündung fest - für Jarstein ein Schock. Hertha gab ihm alle Zeit der Welt, Jarstein machte zunächst ganz kleine Schritte, erklärte damals: „Bei meinem ersten Spaziergang in Berlin war ich nach zehn Minuten kaputt.“

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Rune Jarstein litt schwer unter Corona

Damit nicht genug: Nach einem halben Jahr kehrte er ins Aufbautraining zurück - und musste wegen Knie-Beschwerden direkt unters Messer. Auf die OP folgten erneute zähe und frustrierende Wochen in der Reha.

Damit ist jetzt Schluss. Fast ein Jahr nach seinem letzten Pflichtspiel ist Jarstein endlich wieder gesund. Willkommen zurück, Rune!

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