Aufmerksam lauscht Vedad Ibisevic (r.), was Trainer Bruno Labbadia ihm zu sagen hat.

Berlin - Unter den Ex-Trainern Jürgen Klinsmann und Alexander Nouri spielte Vedad Ibisevic (35) kaum eine Rolle. Das ändert sich nun. „Bei mir wird keiner auf die Seite gestellt, wenn er nicht den goldenen Löffel geklaut hat“, erklärt Labbadia.

Ibisevic, der mit Herthas neuem Trainer bereits erfolgreich in Stuttgart zusammenarbeitete und seine Karriere fortsetzten will (KURIER berichtete) „ist ein echter Qualitätsspieler, ein richtiger Torjäger“, lobt Labbadia.

Der Coach weiter: „Es geht immer um Respekt. Klar können nur elf spielen. Aber mich interessieren dabei keine auslaufenden Verträge. Ich sehe auch keinen Grund, warum ein 35-Jähriger keine Tore mehr schießen kann. Es ist eine Frage des Spielstils, aber ich glaube, er kann uns weiterhelfen.“