Herthas Manger Fredi Bobic hatte endlich mal Grund zu guter Laune. Klassenerhalt doch noch geschafft. Foto: dpa/Charisius

Geschafft, irgendwie doch noch in der Bundesliga durch ein 2:0 beim Hamburger SV. Herthas Manager Fredi Bobic konnte nach Monaten des Leidens endlich mal wieder richtig lächeln und jubeln. Und das tat er auch.

Bobic nach dem Abpfiff: „Da ist ein verdammt großer Stein vom Herzen gefallen. Was die Jungs abgeliefert haben, war überragend. Der ganze Impact aufs Team auf den Verein. Relegation ist wirklich ein Scheißgefühl. Aber die Spieler haben heute als Mannschaft agiert und es gab endlich mal keine individuellen Fehler, die uns die Rückrunde vermasselt hatten.“

Dann lobte Bobic den Retter-Torschützen Marvin Plattenhardt in höchsten Tönen: „Was für ein coole Sau! Der wollte den Freistoß genau so. Den musst du erstmal so machen. Ein wunderschönes Tor.“

Die Rettung ist da, aber bei Hertha gibt es im Sommer trotzdem große Veränderungen. „Es wird einiges bei uns passieren. Ab morgen gibt es Arbeit ohne Ende", kündigte Bobic an. Der Manager braucht als erstes einen neuen Trainer und dann einen Kader, der konstant als Team auftritt.

Ob Kevin-Prince Boateng noch nächste Saison dabei ist, bleibt offen. Bobic: „Wir werden uns in Ruhe unterhalten.“ In Hamburg machte der 35-jährige Mittelfeldspieler einen Topjob - sogar über 89 Minuten. Boateng, der vergangenen Sommer zu seiner Hertha zurückkam, war überglücklich: „Ich bin ganz ehrlich. Hoch und runter, das ganze Jahr. Das Gefühl ist jetzt gerade so, als ob du Meister geworden bist. “

Dann denkt er über seine Rückkehr nochmal nach: „Ich bin zurückgekommen. Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt. Als es jetzt darauf ankam, war ich aber da.“ Kein Einspruch! Und Felix Magath? Glücklich  und sachlich nach seiner gelungen Rettungsmission: „Mein Job ist jetzt beendet. Vielleicht ruft jemand im halben Jahr wieder an. Ich bedanke mich bei Fredi Bobic, dass er den Mut hatte, mich zu verpflichten.“

Lesen Sie hier mehr über Hertha BSC >>