Leverkusens neuer Trainer Gerardo Seoane gerät nach der 0:2-Heimpleite gegen Wolfsburg unter Druck.  Foto: dpa

Stark angefangen, noch stärker nachgelassen. Herthas nächster Leverkusen steckt in der Krise. Am 7. Spieltag noch auf Platz 2 und auf Augenhöhe, jetzt nach der 0:2-Heimpleite gegen Wolfsburg Rang 4 mit acht Punkten Rückstand auf Bayern. Die Fans pfiffen das Team gnadenlos aus.

„Ich habe Verständnis für die Reaktion der Fans nach dem Spiel. Wir leben in einem Sport, der von Ergebnissen lebt. Wir stehen jetzt da mit einigen Spielen ohne Sieg“, erklärt der Trainer Gerardo Seoane. Der Schweizer war im Sommer 2019 auch bei Hertha im Gespräch.

Lukebakio trifft gegen Bayer 

Seit fünf Spielen ist die Werkself sieglos. Mittwoch die Pokal-Heimblamage gegen Zweitligist Karlsruher SC (1:2), jetzt dieses 0:2 gegen Wolfsburg, bei dem Hertha-Leihgabe Dodi Lukebakio das erste Tor stark vorbereite.

Leverkusen bleibt seinem Ruf treu: Nach richtig tollem Fußball spielt sich das Team immer wieder selbst in die Krise. Auch Seoane hat daran nichts geändert.

Bayer fehlt Effizienz und Dynamik

Der Trainer verteidigt sich: „Die Mannschaft kann es, sie hat das Talent. Trotzdem wissen wir, dass wir gerade im Spiel nach vorne nicht diese Effizienz und Dynamik auf den Platz bringen wie zu Beginn der Saison.“

Nutzt Hertha die Schwächephase der Leverkusener am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) aus oder werden die Blau-Weißen zum Aufbaugegner für Bayer?

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