Rafal Gikiewicz, wie er leibt und lebt: Unions Aufstiegsheld gibt nun alles für den 1. FC Augsburg. Foto: Matthias Koch

Einmal Unioner, immer Unioner! Das Wappen des 1. FC Union ziert bereits den linken Unterarm von Torhüter Rafal Gikiewicz (33). Jetzt will sich der eiserne Aufstiegsheld auch das Logo seines aktuellen Klubs FC Augsburg in die Haut ritzen lassen. Warum es dazu noch nicht kam, erklärt Gikiewicz mit einer Spitze gegen Herthas Spielmacher Matheus Cunha (21).

„Es wird sicher erst nach der Corona-Pandemie passieren, wenn es wieder erlaubt ist“, sagt der Pole und erklärt: „Ich bin vorsichtig und halte mich an die Regeln. Außerdem habe ich nicht so viel Geld wie Cunha von Hertha oder Tolisso von den Bayern. Die Strafe für ein unerlaubtes Tattoo während der Saison will ich nicht zahlen.“

Abstiegskampf statt Tattoo-Studio

Foto: Matthias Koch
Stolz präsentierte Rafal Gikiewicz sein frisch gestochenes Union-Tattoo im Juli 2019. 

Hintergrund: Sowohl Bayerns Corentin Tolisso als auch Herthas Matheus Cunha ließen sich im Januar trotz des geltenden Infektionsschutzgesetzes tätowieren. Während die Blau-Weißen Cunha eine Geldstrafe im niedrigen fünfstelligen Bereich aufbrummten, die der Brasilianer an eine soziale Einrichtung spenden soll, musste Tolisso sogar 50.000 Euro berappen.

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Für Gikiewicz war aber nicht nur die Kohle ausschlaggebend. „Außerdem ist das auch Teil der Professionalität in unserem Job, so etwas jetzt nicht zu machen“, erklärte er und schiebt nach, was sich sicherlich viele Hertha-Fans angesichts der bedrohlichen Lage auch von Cunha wünschen: „Mein Thema ist jetzt Abstiegskampf, nicht das Tattoo-Studio.“