Jurgen Ekkelenkamp ist Herthas Überflieger. Zweites Tor im vierten Spiel.   Foto: City-Press

Das läuft ja mal richtig flüssig mit Herthas Holland-Juwel Jurgen Ekkelenkamp (21). Viertes Spiel, zweites Joker-Blitz-Tor in dieser Saison beim 2:1 in Frankfurt. Eine echte Waffe mit Schuss – Ekkes Edelkirsch, mit ihm wird das blau-weiße Spiel hochprozentig!

Was noch viel schöner ist: Das Supertalent, das im August von Ajax Amsterdam kam, identifiziert sich total mit Hertha. Nach seinem wunderschönen Schuss, den er 93 Sekunden nach seiner Einwechslung unter die Latte zum 2:0 knallte, rannte er zuerst zu den mitgereisten, blau-weißen Fans, sprang hoch und zeigte allen die Siegerfaust. In seinem Gesicht: Freude pur!

Ein Instagram und die Mitspieler jubeln 

Die ging auch nach dem Schlusspfiff weiter. Noch in der Kabine postete er auf Instagram unter seinem Pseudonym „Jurginho“ sein Jubel-Foto und schrieb dabei die Frank-Zander Vereinshymne: „Nur nach Hause gehn wir nicht!“ Mehr Begeisterung für seinen neuen Klub geht nicht. Der Typ hat einfach Bock auf Blau-Weiß – Ekkes Edelkirsch eben.

Was noch besser ist: Seine Kollegen kommentierten sofort den Instagram-Post. Und zwar so: Davie Selke: „Gut sooo!“ Dennis Jastrzembski mit Bewunderung: „Kranker Spieler!“ Maxi Mittelstädt: „Amazing!“ Und Ersatzkeeper Oliver Christensen fing in Buchstaben zu Singen an: „Ahhhhhhhhhhh, Jurgen Ekkelenkamp!!!! Lalalalala!“ Was sagt das aus? Der offensive Mittelfeldspieler hat sich selbst im Turbo-Tempo integriert. Ekkelenkamp ist der Spieler, bei dem man sehr deutlich sieht, wie wieder ein Teamgeist bei den Blau-Weißen entsteht.

Jurgen (ausgesprochen: Jürgen) bekam bei der Verpflichtung die Königsnummer 10, die des Spielmachers. Heißt: Er wird irgendwann Stammspieler, bisher ist er nur Joker.

Jurgen bleibt erstmal noch Joker

Trainer Pal Dardai will ihn behutsam aufbauen: „Jurgen war bei Ajax Joker. In Hollands U21 spielt er immer. Er ist ein junger Spieler. Hier muss er noch kämpfen für einen Startplatz.“ Sein Hauptkonkurrent ist derzeit Valdimir Darida. „Ich hatte mich für Vladi auf der Zehn entschieden. Er hat es sehr gut gemacht. Doch ich bin sehr zufrieden mit Jurgens Einstellung. Er kommt rein, trifft und alle sind glücklich.“

Unbelastet von Herthas Vergangenheit macht sich Ekkelenkamp gar keinen Kopf und spielt einfach. Seine Leichtigkeit steckt alle an. Ein echter Genuss dieser Ekkes Edelkirsch …

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