Jamil Najjar (18) spielt noch für Hertha U23 in der Regionalliga, soll aber im Sommer zu Borussia Mönchengladbach wechseln.  City-Press, Imago

Im Sommer mussten Hertha und Boss Fredi Bobic den schmerzhaften Abgang von Verteidiger-Juwel Luca Netz (18) verdauen. Obwohl sich die Blau-Weißen mächtig streckten, zog es Netz zu Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach. Während Hertha für den hochveranlagten Linksverteidiger satte vier Millionen Euro kassierte, droht nun mit Jamil Najjar (18) das nächste Talent den Klub ablösefrei zu verlassen. 

Nach Netz verlässt auch Najjar Hertha

Der Nächste, bitte! Aus Hertha-Sicht müsste es allerdings heißen: Nicht schon wieder der Nächste, bitte!

Imago
Kennen und schätzen sich – und kämpfen um Talente: Hertha-Boss Fredi Bobic und Gladbach-Manager Max Eberl.

Nach Netz zieht es nämlich auch Jamil Najjar an den Niederrhein. Das berichtet die Bild. Demnach seien alle blau-weißen Bemühungen gescheitert, Najjar von einem Hertha-Verbleib zu überzeugen. Vielmehr sei sich der 1,91 Meter große Verteidiger bereits mit der Borussia über einen ablösefreien Wechsel im Sommer einig. 

Eberl klaut Hertha und Bobic das nächste Talent

Der Abgang Jamils ist bitter. Der erst 18-jährige Innenverteidiger gilt als großer Talent. Besonders seine Technik und sein Spielverständnis sollen bei ihm herausstechen. Nach sechs Einsätzen in der A-Jugend-Bundesliga zog Hertha Najjar bereits zur U23 in die Regionalliga hoch, um ihm eine blau-weiße Perspektive aufzuzeigen. 

Vergebens, wie sich jetzt herausstellt. Gladbach und Manager Eberl schlugen wieder zu und ärgern Hertha und Bobic erneut. 

Lesen Sie hier mehr über Hertha BSC >>